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Roland Ott
Die Stationsvisite - quantitative und qualitative Analyse internistisch-geriatrischer Visitengespräche und Konsequenzen für den Klinikalltag
Reihe: Medizinische Psychologie - Klinische Psychologie - Neuropsychologie
Bd. 4, 1996, 208 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 3-89473-762-X


Problemstellung ist eine Visitendiagnose: Gegenstand der Analyse ist die berufsmäßige sprachliche Konfrontierung des internistisch tätigen Arztes mit dem stationär behandelten alten Patienten. Im theoretischen Teil werden die Visite als institutionalisierte Form des sprachlichen Kontaktes und die Rollenvoraussetzungen, die Arzt und Patient in die Situation des Gespräches einbringen, ausführlich untersucht. In empirischer Analyse 25 internistisch- geriatrischer Visitengespräche werden Handlungsstrukturen quantifiziert und die sprachlichen Beziehungen zwischen Patient, Stationsarzt und Krankenschwester spezifiziert. Vorhandene Untersuchungsmethoden werden verfeinert angewandt und neue entwickelt.

Die Anlayse differenziert Mangelgebiete der Visiteninteraktion und mögliche Ansätze für deren interessen- und aufgabengerechte Modifizierung. Ein anwendbar patientbezogenes Visitenmodell, die Längsschnittvisite, wird entworfen.





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