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Hans-Joachim Lauth
Mexiko zwischen traditioneller Herrschaft und Modernisierung
Die Gewerkschaften im Wandel von Politik und Wirtschaft (1964-1988)
Reihe: Politikwissenschaftliche Perspektiven
Bd. 3, 1992, 700 S., 50.90 EUR, 50.90 CHF, br., ISBN 3-88660-717-8


Mit Mexiko verbanden sich lange Zeit Vorstellungen von wirtschaftlicher Prosperität und politischer Stabilität. Die gravierenden Veränderungen der letzten Jahrzehnte haben jedoch das sorgsam austarierte Geflecht zwischen Staat und gesellschaftlichen Akteuren tiefgreifend erschüttert. Die in den 80er Jahren immer deutlicher hervorgetretenen Krisensymptome wurzeln sowohl in den historischen Entwicklungsmustern als auch in den Strukturen des politischen Systems.
In beiden Bereichen spielen die Gewerkschaften als zentraler Akteur eine wichtige Rolle. Der Autor beschreibt und analysiert die wichtigsten Konfliktlinien im Rahmen dieses Beziehungsgeflechtes. Er untersucht Organisationsstrukturen, Programmatik und Strategie der Gewerkschaften. Es geht um die Frage, welchen Beitrag die Gewerkschaften zur Entwicklung des Landes im umfassenden Sinn und für das politische System im engeren Sinn geleistet haben.
Die Studie behandelt abschließend die Frage, inwieweit das Verhalten und die Organisation der Gewerkschaften für die Lösung der anstehenden Probleme angemessen sind. Die dabei entworfenen Perspektiven zeigen, daß Entwicklung nicht nur als Erweiterung der politischen Partizipation, sondern als ein Prozeß umfassender gesellschaftlicher Integration und Mobilisierung zu verstehen ist.





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