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Joachim Scholtyseck, Christoph Studt (Hg.)
Universitäten und Studenten im Dritten Reich
Bejahung, Anpassung, Widerstand. XIX. Königswinterer Tagung vom 17.-19. Februar 2006
Reihe: Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.
Bd. 9, 2008, 200 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-9753-6


Wie gingen die deutschen Universitäten, die bislang weltweit als unübertroffene Bildungseinrichtungen mit Vorbildcharakter angesehen worden waren, mit den Herausforderungen des Nationalsozialismus um?

Während der Vorstand der Deutschen Hochschulen erst im April 1933 die neue politische Führung "mit Vertrauen und Begeisterung" begrüßte, hatte der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund bereits vor der "Machtergreifung" starken Zulauf gehabt.

Das Spektrum wissenschaftlicher Existenz und menschlicher Verhaltensweisen unter den Bedingungen der Diktatur reichte von der politischen Intervention des Regimes über die herkömmliche Tradition universitären Lebens, von der Selbstgleichschaltung über die Nischenexistenz bis hin zu Opposition und Widerstand.

Die in diesem Band vorgelegten Studien versuchen diesen Facettenreichtum zu erfassen und den Leser mit diesem Bereich öffentlichen Lebens im "Dritten Reich" vertraut zu machen.





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