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Aleksandra Lewicki
Souveränität im Wandel
Zur Aktualität eines normativen Begriffs
Reihe: Region - Nation - Europa
Bd. 38, 2006, 144 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-9608-0


Der Souveränitätsbegriff vereinigt zwei Grundfragen des Politischen: Die nach der ultimativen Autorität und jene nach ihrer Rechtfertigung. Seit seiner Entstehung bot der Terminus politische Lösungen für Autoritätskonflikte und Ausweitung von Partizipation. Diese Fragestellungen werden heute in den internationalen Beziehungen und im politischen System der Europäischen Union neu aufgeworfen. Verliert staatliche Souveränität an Bedeutung? Wie aktuell ist die Idee der Volkssouveränität in transnationalen Demokratieformen? Die Autorin knüpft einen Zusammenhang zwischen dem Wandel des Souveränitätskonzepts und seiner rechtfertigenden Kraft für zeitgenössische Probleme. So lange der Begriff seine Funktion auf kreative Weise erfüllt, ist er nicht obsolet.

Aleksandra Lewicki, Dipl. Pol. geb. 1979 in Cieszyn / Polen, Studium in Erlangen, Krakau und Potsdam, Preisträgerin des VBKI-Europapreises 2005 für Nachwuchswissenschaftler.





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