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Joachim Arntz, Hans-Peter Haferkamp, Margit Szöllösi-Janze (Hg.)
Justiz im Nationalsozialismus
Positionen und Perspektiven
Reihe: RechtsGeschichte. Kölner interdisziplinäre Schriften zur Geschichte von Recht und Justiz
Bd. 1, 2006, 176 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-9446-0


Der Band vereint Vorträge, die am 11. und 12. März 2005 im Kölner Appellhof auf einem Symposium zum "Stand der Justizforschung" gehalten wurden. Veranstalter waren Justiz, Anwaltschaft und Notariat im Raum Köln, Bonn und Aachen sowie Historiker und Rechtshistoriker an den Universitäten Köln und Bonn. Ziel war es - auch mit Blick auf Planungen zu einem regionalen Projekt zur Justiz im OLG-Bezirk Köln während des Nationalsozialismus - Positionen und Perspektiven der NS-Forschung im interdisziplinären Dialog zwischen Geschichtswissenschaft und Rechtsgeschichte einerseits, "Theorie" und "Praxis" andererseits zu erörtern. Neben Überblicksbeiträgen zu theoretisch-methodischen Ansätzen der NS-Justizforschung (H. U. Thamer), Systemwechseln in vergleichender Betrachtung (B. Rüthers), der Ziviljustiz (R. Schröder), den steuerrechtlichen Maßnahmen gegen Juden (C. Kuller) und dem Umgang der Justiz mit NS-Opfern nach 1945 (C. Goschler) finden sich regionale Pionierstudien zum Justizalltag vor dem Sondergericht Köln (M. Zierenberg) und der Kölner Verwaltungspraxis in Entschädigungsfragen (S. Hengeöz).





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