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Senda Kara
Leitbilder und Handlungsgrundlagen des modernen Städtebaus in der Türkei
Von der osmanischen zur türkischen Stadt
Reihe: HABITAT - INTERNATIONAL: Schriften zur internationalen Stadtentwicklung
Bd. 6, 2006, 184 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-8675-1


Das Bild der türkischen Metropolen Istanbul und Ankara wird bestimmt durch eine augenfällige Regellosigkeit. Inmitten dieser chaotischen und gesichtslosen Agglomerationen ist kaum noch Platz geblieben für Spuren der städtischen Geschichte. Nur wenige Anhaltspunkte erlauben den Rückschluss auf die früheren Phasen der Stadtentwicklung. Eine Verbindung zwischen der osmanischen Stadt und der modernen Stadt in der Türkei wird nur selten gezogen, und wenn, nicht als Kontinuität, sondern oft als Ablösung. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist ein Versuch, diesen Übergang zu erforschen und als einen kontinuierlichen Prozess zu verstehen. Der Wandel der osmanischen Stadt zur modernen türkischen Stadt, wie sie seit Beginn der Industrialisierung parallel zur Entwicklung in Europa entstand, wird im Detail dargestellt und in Bezug zu den dramatischen Veränderungen des politischen und gesellschaftlichen Systems der Türkei in den letzten 150 Jahren gesetzt.

Senda Kara hat in Istanbul und Berlin Stadt- und Regionalplanung studiert und im Bereich der Altstadtsanierung gearbeitet. Seit 2002 ist sie Partnerin einer Beratungsfirma im Bereich Projektevaluationen und europäische Studien.





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