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Partei und Kirchen im frühen Sowjetstaat
Die Protokolle der Antireligiösen Kommission beim Zentralkomitee der Russischen Kommunistischen Partei (Bol'seviki).1922-1929. In Übersetzung herausgegeben von Ludwig Steindorff, in Verbindung mit Günther Schulz, unter Mitarbeit von Matthias Heeke, Julia Röttjer und Andrej Savin
Reihe: Geschichte: Forschung und Wissenschaft
Bd. 11, 2006, 464 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 3-8258-8604-2


Im Oktober 1922 wurde in Moskau die "Kommission zur Durchführung der Trennung der Kirche vom Staat", inoffiziell auch "Antireligiöse Kommission" genannt, gegründet. Sie diente der Bündelung von Entscheidungen in Fragen der Politik gegenüber den Religionsgemeinschaften. In der bis 1929 tätigen Kommission waren neben den höchsten Parteiorganen die mit Kirchenfragen befassten staatlichen Einrichtungen vertreten: Zentrales Exekutivkomitee, die Volkskommissariate für Inneres und für Justiz, die Geheimpolizei. Neben der vollständigen Übersetzung der Sitzungsprotokolle bietet der Band eine Einleitung, Kurzbiographien von Sitzungsteilnehmern und häufig erwähnten Personen wie auch detaillierte Register.





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