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Wolfgang Rumpf
Pop & Kritik: Medien und Popkultur
Rock'n'Roll, Beat, Rock, Punk Elvis Presley, Beatles/Stones, Queen/Sex Pistols in SPIEGEL, STERN & SOUNDS
Reihe: Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte
Bd. 20, 2004, 224 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-7745-0


1956 wurde Rock'n'Roll, Bill Haley und Elvis Presley, zum ersten Mal in deutschen Medien zur Kenntnis genommen - mit großer Skepsis und voll denunziatorischer Abwehr. Die Furcht vor Gewalt, Krawall, vor amerikanischem Lebensstil, vor neuen Jugendidolen und Massenhysterie ließ die (unfreiwilligen) Pop-Kritiker der ersten Stunde vor Gefahr und Umsturz warnen. Auch der globale Siegeszug der Beatles und der Rolling Stones wurde argwöhnisch betrachtet, waren doch auch ihre Auftritte mit "Beatlemania", Krawall und Rebellion verknüpft. Erst nach den artifiziellen Studioalben der Jahre 1967/68 änderte sich langsam der Blick und Pop wurde "feuilletonwürdig". Eine neue Generation von Journalisten, die mit Popmusik aufgewachsen war, erklärte nach dem Festival in Woodstock Rock, Soul, Avantgarde und bald darauf Punk und New Wave zur Herzensangelegenheit. Dabei gerieten die Pop-Kritiker neuen Stils auch auf journalistisch-ästhetische wie politische Abwege.

Wolfgang Rumpf, Jahrgang 1952. Dr. phil.

Spielte nach einer Klavierausbildung am Badischen Konservatorium für Musik/Karlsruhe in mindestens 15 Bands. Germanist und Politologe, Dozent für Medienwissenschaften, Publizist. Musikchef beim NordwestRadio (Radio Bremen/NDR).






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