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Hans Jonas
Fatalismus wäre Todsünde
Gespräche über Ethik und Mitverantwortung im dritten Jahrtausend. Herausgegeben von Dietrich Böhler im Auftrag des Hans Jonas-Zentrums e.V.
Reihe: Wissenschaftliche Paperbacks
Bd. 19, 2005, 224 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-7573-3


Hans Jonas konnte 1979, als Europa sich die Augen rieb und zu räsonieren begann, ob der technologisch industrielle Fortschritt eine "ökologische Krise" verursache, schon seine tiefdringende "Ethik der technologischen Zivilisation" vorlegen. Deren Grundgedanken und ihre Orientierung für das 21. Jahrhundert - das erste einer technologisch und wirtschaftlich "globalisierten" Menschheit - hat er in eindringlichen Gesprächen vor Augen geführt und im Blick auf künftige Entwicklungen zugespitzt. Gegen den Pessimismus macht er Mut zur Mitverantwortung, gegen die Augenblicksversessenheit erschließt er Orientierungssinn aus der jüdisch-christlichen Tradition.

Der Berliner Ethiker Dietrich Böhler, der auch die LIT-Reihe "Ethik und Wirtschaft im Dialog" mitherausgibt, hat besonders aussagekräftige, aber kaum mehr greifbare, Gespräche zusammengestellt. Einführend gibt er einen Einblick in die Stationen von Jonas' Denken; zum aktuellen Schluß kontrastiert er PID und Embryonen 'verbrauchende' Forschung mit den Prinzipien Verantwortung und Menschenwürde.





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