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Nikolaus Wandinger
Die Sündenlehre als Schlüssel zum Menschen
Impulse K. Rahners und R. Schwagers zu einer Heuristik theologischer Anthropologie
Reihe: Beiträge zur mimetischen Theorie. Religion - Gewalt - Kommunikation - Weltordnung
Bd. 16, 2003, 488 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 3-8258-7014-6


"Man muss von Sünde sprechen, um Theologie treiben zu können".

"Der Begriff ">Sünde"< ist vermutlich gar nicht mehr zu retten, weil er nur Missverständnisse und falsche Assoziationen erzeugt." (E. Drewermann)

Diese Aussagen deuten das Spannungsfeld dieser Untersuchung an. Anhand zweier theologischer "Schulen" von übergreifender Bedeutung - der "transzendentalen" Theologie Karl Rahners und der "dramatischen" Theologie Raymund Schwagers - wird die Frage gestellt, was unter Sünde zu verstehen ist. Es zeigt sich: Dieser Begriff ist tatsächlich unverzichtbar, ja ein Schlüssel zum tieferen Verständnis des Menschen - der sich selbst hinter den Masken des Alltags verborgen bleibt. Im Verlauf werden die beiden Schulen auf ihre Vereinbarkeit und gegenseitige Ergänzungsmöglichkeit untersucht, verschiedene Themen von theologischer und philosophischer Bedeutung neu beleuchtet und Anstöße zu einem theologischen Personbegriff gegeben.





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