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Michael Knipper
Krankheit, Kultur und medizinische Praxis
Eine medizinethnologische Untersuchung zu "mal aire" im Amazonastiefland von Ecuador
Reihe: Medizin und Kulturwissenschaft Bonner Beiträge zur Geschichte, Anthropologie und Ethik der Medizin
Bd. 2, 2004, 312 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-6239-9


Der Umgang mit Krankheit in indianischen Gesellschaften ist für Außenstehende ebenso faszinierend wie schwer verständlich.

Das vorliegende Buch widmet sich den mit dem spanischen Ausdruck " mal aire" assoziierten Denk- und Verhaltensweisen der Naporuna im Amazonastiefland von Ecuador. Es ist das Ergebnis einer langjährigen medizinethnologischen Feldforschung vor Ort, die sich durch einen explizit problemorientierten Untersuchungsansatz auszeichnete: " Mal aire" wurde nicht allein als Teil der indianischen "Kultur", sondern ebenso als dramatisches Krankheitsphänomen ernst genommen. So gelang es, ein differenziertes Bild von der medizinischen Praxis der Naporuna zu zeichnen, in der sich "indianische Heilkunde" und "westliche Medizin" vermischen. Wichtige theoretische Überlegungen, die sich aus der Übertragung von Begriffen und Kategorien der an den Naturwissenschaften orientierten "westlichen" Medizin in fremdkulturelle Kontexte ergeben, runden den Band ab.


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