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Marion Grant
Personzentrierter Umgang mit Schuld in der Gefängnisseelsorge
Reihe: Heidelberger Studien zur Praktischen Theologie
Bd. 2, 2002, 216 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5699-2


Schuld - ein Wort, das nicht in unsere Zeit zu passen scheint. Und wenn, dann haben jedenfalls immer die anderen sie: die Schuld. Im Gefängnis finden sich die wieder, die von Rechts wegen schuldig gesprochen wurden, und die Freiheitsstrafe soll nun Schuldausgleich sein und gleichzeitig zur Resozialisierung genutzt werden.

Für die Inhaftierten ist Schuld ein Tabuthema, denn Schuld zu empfinden macht schwach und damit verletzbar. Aus christlicher Sicht ist Sünde und Schuld das Thema überhaupt, weil sie es sind, die den Menschen von Gott trennen und ihn immer wieder neu auf seine Versöhnung angewiesen sein lassen.

Wie kann ein Gefängnisseelsorger, aber auch ein Therapeut, Sozialarbeiter oder ehrenamtlicher Betreuer dem Inhaftierten - und dabei vielleicht auch sich selbst - zu einem konstruktiven Umgang mit Schuld verhelfen?

Dieses Buch ist der Versuch einer möglichen Antwort.





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