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Arnd T. May
Autonomie und Fremdbestimmung bei medizinischen Entscheidungen für Nichteinwilligungsfähige
Reihe: Ethik in der Praxis / Practical Ethics - Studien / Studies
Bd. 1, 3. Auflage, 2005, 408 S., 30.90 EUR, 30.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4915-5


Die Arbeit diskutiert das Prinzip der Selbstbestimmung des Patienten als handlungsleitendes Kriterium bei Entscheidungen für oder gegen medizinische Behandlungen. In die Selbstbestimmung des Patienten darf nur in begründeten Ausnahmefällen eingegriffen werden. Unterschiedliche Begründungsansätze von Medizinethik, Definitionsversuche von "Person" und von "Sterbehilfe" werden analysiert. Diese neuere rechtliche, medizinische und ethische Diskussion nach der Verabschiedung des Betreuungsrechtsänderungsgesetzes und neuerlicher Gerichtsentscheidungen wird ausführlich dargestellt. Eine Patientenverfügung in Kombination mit einer Vorsorgevollmacht ist als Information über Behandlungswünsche am besten geeignet und die Bedeutung wird zunehmend anerkannt. Bei Entscheidungen über Behandlungsverzicht und -abbruch ist eine hohe ethische Kompetenz des Bevollmächtigten und Betreuers zur Entscheidung nach den Wünschen und zum Wohle des Patienten erforderlich. Es werden neue Modelle zur ethischen Qualifizierung von Betreuern vorgestellt.

Arnd T. May, Dr. phil., M. A., ist Mitarbeiter beim Zentrum für Medizinische Ethik in Bochum. Er studierte Philosophie, Betriebswirtschaftslehre und Völkerrecht an der Georg-August-Universität Göttingen und der Ruhr-Universität Bochum.





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