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Achim Bühl (Hrsg.)
Cyberkids
Empirische Untersuchungen zur Wirkung von Bildschirmspielen
Reihe: Beiträge zur Computersoziologie
Bd. 1, 2000, 272 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4721-7


Nachrichten über Gewalttaten, die von Jugendlichen verübt werden, mehren sich in jüngster Zeit. Politiker fordern ein schärferes Waffenrecht und das Verbot von PC-Spielen, bei denen "realitätsgetreu" gemordet wird. Für die Kritiker sogenannter "Killerspiele" ist es von der virtuellen Phantasie bis zur grausamen Wirklichkeit nur ein kleiner Schritt. Extensives Bildschirmspielen führt ihrer Ansicht nach zu einer wachsenden Aggressionsbereichtschaft, zur sozialen Vereinsamung und zum Verlust der Fähigkeit, zwischen der virtuellen Spielwelt und der realen Welt des Alltags zu differenzieren. Doch die Wirkungen, die von Computerspielen ausgehen, werden äußerst kontrovers diskutiert. Der vorliegende Band bilanziert den Stand der Forschung und präsentiert aufschlußreiche Ergebnisse eigener empirischer Erhebungen.

"Kein Stein wird auf dem anderen bleiben" - das ist die Quintessenz eines Gutachtens für die Enqu^ete-Kommission des Deutschen Bundestages hinsichtlich der sozialen Folgen der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Reihe Beiträge zur Computersoziologie widmet sich der Erforschung des Wirkungszusammenhangs von Computertechnologie, Kultur und Gesellschaft und fragt nach den Gestaltungsmöglichkeiten und Spielräumen für eine humane Gesellschaft.

Dr. Achim Bühl lehrt empirische Sozialforschung am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.





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