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Coverabbildung

 
Wolf-Dieter Barz (Hrsg.)
Die Heitersheimer Herrschaftsordnung des Johanniter-/Malteserordens von 1620
Mit einer Einführung zur Heitersheimer Geschichte von Dr. Anneliese Müller
Reihe: IUS VIVENS /Abteilung A: Quellentexte zur Rechtsgeschichte
Bd. 5, 1999, 152 S., 20.90 EUR, 20.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4500-1


Der kleine Ort Heitersheim, im ehemaligen vorderösterreichischen Gebiet zwischen Freiburg und Basel gelegen, nimmt in der deutschen Geschichte eine besondere Stellung ein. Er war "Metropole" des sog. Johanniter-Fürstentums Heitersheim und als Sitz des Fürst-Großpriors Zentrale der über die Reichsgrenzen hinausgehenden deutschen Zunge des Johanniter-/Malteserordens. Die Herrschaftsordnung (1620) des kleinen Gebietes wäre eher von regionaler Bedeutung, wenn sie nicht zusätzlich in der Reihe der umfangreichen territorialen Rechtssetzung des Ordens stünde. Mit dieser war er von der Levante bis nach Spanien präsent. Konnte der Orden eine eigene weltliche Rechtskultur entwickeln, oder gliederte er sich in die Rechtsräume der ihn umgebenden großen Flächenstaaten ein? Die Edition der Heitersheimer Herrschaftsordnung soll helfen, dieser Frage nachzugehen sowie lokale Gegebenheiten aufzuzeigen.





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