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Yasmine Ait Ichou
Stille und Mediengesellschaft
Ein Beitrag zu den Ursachen, Zusammenhängen und Konsequenzen der heutigen Negation von Stille, unter der besonderen Berücksichtigung des Einflusses neuer Medien
Reihe: Kommunikationsökologie Auf dem Weg zu neuen Kommunikationskulturen
Bd. 10, 1999, 160 S., 15.90 EUR, 15.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4427-7


Die heutige, von Medien dominierte und entscheidend beeinflusste Gesellschaft, zeichnet sich insbesondere durch die Abwesenheit von Stille aus. Die Sinnzusammenhänge medialer Funktions- und Wirkungsweise und des Stille-Defizits werden mittels einer eingehenden, kritischen Analyse zu erkennen und zu deuten versucht. Sichtbar wird ein elementarer Mangel an Verbindung zum eigenen Selbst, zur Umwelt und zum Gesamten. Die Trennung, Entfernung und Entfremdung des Menschen seinen natürlichen inneren und äußeren Bezugspunkten gegenüber, hat in vielen Fällen ein Maß erreicht, dass ein Umdenken dringend erforderlich macht. Als Perspektive entwickelt die Autorin verschiedene gesellschaftliche und persönliche Veränderungsvorschläge. Diese könnten dazu beitragen, die vorherrschende, extrem einseitige Ausrichtung auf Funktionalität und Effektivität sowie eine konsumorientierte Maßlosigkeit schrittweise wieder auszugleichen. Erst dann könnte etwas ganzheitlich Neues auf einer höheren Bewusstseinsebene entstehen.





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