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Gerd-Peter Rutz
Darstellungen von Film in literarischen Fiktionen der zwanziger und dreißiger Jahre
Reihe: Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte
Bd. 8, 2000, 360 S., 35.90 EUR, 35.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4342-4


"Die Untersuchung ist einem Komplex des kulturellen Lebens der Weimarer Republik gewidmet, der bislang aus unerklärlichen Gründen unerforscht geblieben ist: die Art und Weise, in der die durch die Etablierung neuer Medien und das Entstehen eines Popularkulturmarktes zunehmend marginalisierte Literatur im Medium der Fiktion auf die Themen der Konkurrenzmedien und der Medienkonkurrenz reagiert.

In der Addition der Beobachtungen entsteht ein - darin liegt der Wert der Arbeit - ungemein facettenreiches Bild der Beziehungen von Film und Literatur im Kontext eines tiefgreifenden Kulturwandels.

Die Basis dieses Erfolgs bildet die kluge Auswahl und ausdifferenzierende Aufschlüsse ermöglichende Konstellierung der als exemplarisch anzusehenden Untersuchungsgegenstände. Von Wert ist, daß sich alle Fallstudien durch eine beeindruckende Fülle von kontextualisierenden Materialien und Informationen auszeichnen. So entsteht - neben der Geschichte eines Diskurses sowie der Geschichte eines Erzählgegenstandes und den Möglichkeiten seiner literarischen Diskursivierung - auch eine kleine Sozialgeschichte des Films." (Jan Hans)





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