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Michael Klein-Landeck
Freie Arbeit bei Maria Montessori und Peter Petersen
Reihe: Impulse der Reformpädagogik
Bd. 1, 5. Auflage, 2009, 296 S., 20.90 EUR, 20.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-4115-7


Vor dem Hintergrund der anhaltenden "Renaissance" reformpädagogischer Unterrichtskonzeptionen ist auch ein schulstufen- und schulformenübergreifendes Interesse an der Freiarbeit festzustellen. Jedoch ist die Bandbreite der Unterrichtspraktiken, die bisweilen unter diesem Begriff zusammengefaßt werden, sehr groß und nahezu unüberschaubar geworden. Zur Erhellung dieses Umstandes analysiert der Autor an ausgewählten Beispielen die Freiarbeitspraxis nach Maria Montessori und Peter Petersen, zwei prominenten Begründern dieser Konzeption. Der unterrichtsmethodische Ansatz dieser beiden Reformpädagogen wird jeweils so in den Rahmen ihrer pädagogischen Gesamtkonzeption eingeordnet, daß die Theorie zum besseren Verständnis der Praxis beiträgt und das Gemeinsame und Trennende beider Ansätze sichtbar wird. Die Ausführungen zeigen, daß Freiarbeit kein "Schnee vom vergangenen Jahrhundert" ist, sondern einen wesentlichen Beitrag zur Humanisierung von Schule und Unterricht leisten kann.

Dr. Michael Klein-Landeck ist Gesamtschullehrer in Hamburg und Privatdozent an der Universität Oldenburg. Er ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift MONTESSORI und Theoriedozent in Montessori-Ausbildungskursen. Seit 2005 ist er Vorsitzender der Deutschen Montessori-Vereinigung e.V. Klein-Landeck verfasst zahlreiche Beiträge zur Reformpädagogik sowie Fremdsprachendidaktik und ist Mitherausgeber mehrerer Bücher zur Montessori-Pädagogik. An der Universität Hamburg nimmt er zudem Lehraufträge wahr.





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