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Józef Niewiadomski
Herbergsuche
Auf dem Weg zu einer christlichen Identität in der modernen Kultur
Reihe: Beiträge zur mimetischen Theorie. Religion - Gewalt - Kommunikation - Weltordnung
Bd. 7, 1999, 232 S., 20.90 EUR, 20.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3452-2


Das mediale Zeitalter brachte einen "Strukturwandel der Öffentlichkeit" und eine neue Verortung christlicher Kirchen mit sich. Für viele Zeitgenossen ist diese Veränderung mit der Erfahrung der Heimatlosigkeit des Christentums identisch. Im Kontext dieses Wandels sucht Niewiadomski, Professor für Dogmatik an der theologischen Fakultät Innsbruck, nach jenen transkulturellen Konstanten, die durch die mimetische Theorie reflektiert werden. Im vorliegenden Band wird von dieser Suche erzählt. In immer neuen Anläufen wirft Niewiadomski die traditionellen Fragen nach der Bedeutung der Kirche, dem christlichen Menschenbild, dem Sinn des Leidens, dem Wesen der Gnade und der Gestalt unserer Hoffnungen auf das Leben durch den Tod hindurch auf und sucht sie aus dem Blickwinkel einer "Dramatischen Theologie" zu beantworten. Diese Suche kann als "Herbergsuche"für den "vertriebenen Logos" verstanden werden.

In methodischer Hinsicht wird in diesem Band Neuland betreten. Der Autor übt sich in narrativer Logik. Aus der Überzeugung heraus, daß eine sinnstiftende Erzählung den größten Bildungseffekt hat, rekonstruiert er daher die meisten Fragen und Antworten auf erzählerische Weise.

Józef Niewiadomski ist Professor für Dogmatik am Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck.





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