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Eckart Rohde
Grundbesitz und Landkonflikte in Kamerun
Der Bedeutungswandel von Land in der Bamiléké-Region während der europäischen Kolonisation
Reihe: Studien zur Afrikanischen Geschichte
Bd. 18, 1997, 424 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3362-3


Aus sozialhistorischer Perspektive untersucht die Studie am Fallbeispiel der Bamiléké und ihres Lebensraums den Bedeutungswandel von Land, die Auswirkungen dieses Wandels auf die Grundbesitzverhältnisse sowie die Veränderungen im Zugang zu Grund und Boden in einer afrikanischen Gesellschaft während der Kolonialzeit. In Verbindung mit der Landproblematik werden zentrale sozio-ökonomische und sozio-politische Transformationsprozesse näher bestimmt, die durch koloniale Eingriffe von außen katalysiert sowie durch spezifische interne Mechanismen beschleunigt worden waren und die Sozialstruktur der Bamiléké nachhaltig geprägt haben. Der Autor zeigt, daß Land vor allem ab den 1940er Jahren zu einem immer größeren Konfliktgegenstand im westkamerunischen Hochland wurde, und der auf sehr unterschiedlichen Ebenen geführte Kampf um diese Ressource gerade im Dekolonisationsjahrzehnt einen zentralen Bestandteil der einheimischen Lebenswirklichkeit bildete.





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