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Michael Pegel
Fremdarbeiter, Displaced Persons, Heimatlose Ausländer
Konstanten eines Randgruppenschicksals in Deutschland nach 1945
Reihe: Zeitgeschichte - Zeitverständnis
Bd. 1, 1997, 144 S., 15.90 EUR, 15.90 CHF, br., ISBN 3-8258-3185-X


Mehr als elf Millionen kamen: einige freiwillig, viele infolge böswilliger Täuschung - die meisten jedoch unter Zwang.

Die Rede ist von den "Fremdarbeitern" des Dritten Reiches, jener endlosen multinationalen Arbeitskolonne der Nationalsozialisten, der als letztem `Aktivposten' einer überdehnten Rüstungswirtschaft und gleichzeitigem Fremdkörper in einer rassenpolitisch `eingenordeten' Gesellschaft ein Dasein unsäglichen Elends bestimmt war.

Auch nach 1945 war für viele ehemalige Zwangsarbeiter ein Ende ihrer Leiden nicht in Sicht.

Michael Pegel zeichnet ihren schicksalhaften Weg durch die Nachkriegszeit nach: als Displaced Persons (DPs) unter alliierter wie später als "Heimatlose Ausländer" unter bundesdeutscher Zuständigkeit blieben sie bis zuletzt wehrlose Objekte des Geschehens. Die ihrem Schicksal gebührende Aufmerksamkeit blieb ihnen verwehrt - ebenso die für andere NS-Opfer durchaus übliche Entschädigung.





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