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Heike Brabandt, Volker Epping, Jan Martin Hoffmann, Ines Katenhusen, Christiane Lemke (Hg.)
Menschenrechte und Migration in Europa
Reihe: Europa als politischer Raum
Bd. 2, 2009, 304 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-1648-3


Vor 60 Jahren, im Dezember 1948, verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sowohl im Rahmen der Vereinten Nationen als auch in Europa konnte der Menschenrechtsgedanke seitdem rechtlich weiter ausgebaut und gestärkt werden. Bedingt durch die Migrationsbewegungen der letzten Jahrzehnte haben sich allerdings die Länder Europas zu multi-ethnischen Gesellschaften mit unterschiedlichen Einwanderergruppen entwickelt, die sich mit Fragen der Anerkennung kultureller Traditionen, Religionen und Lebensweisen auseinandersetzen müssen. Nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch in der Zivilgesellschaft werden beispielsweise die Chancen und Risiken der Integration kontrovers diskutiert. Auch in den Reformländern Ost- und Mitteleuropas, in denen Menschen- und Minderheitenrechte in den neuen Verfassungen verankert wurden, verläuft der Veränderungsprozess nicht immer ohne Komplikationen. Im Osten wie im Westen Europas bleiben die Garantie von Bürgerrechten und die Integration von Minderheiten daher in allen Bereichen des politischen, sozialen und ökonomischen Lebens mit neuen gesellschaftlichen Herausforderungen verknüpft.

Ines Katenhusen ist derzeit Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Grundsatzfragen im Dekanat der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover.





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