LIT Verlag Verlag für wissenschaftliche Literatur

 
Lena Zimmer
Brückenkinder
Lebensentwürfe von Kindern und Jugendlichen im Grenzraum zwischen Myanmar und Thailand
Reihe: Kinder - Jugend - Lebenswelten. Transnationale und interkulturelle Studien
Bd. 2, 2009, 168 S., 19.90 EUR, br., ISBN 978-3-8258-1608-7


Kinder als Grenzgänger, bettelnde, stehlende, mit Drogen handelnde Kinder, Kinder, die ihre Familien finanzieren, dazu Kinderhändler, Drogenbosse, unberechenbare Grenzsoldaten und Touristen: Die Brücke über den Grenzfluss, die den thailändischen Ort Mae Sai mit Tachileik in Myanmar verbindet, ist Ort eines dichten, oft wilden Geschehens.

Die "Brückenkinder" leben von und mit der Grenze, sind Opfer und Täter. Ihr Risiko: ein kurzes Leben an Abgründen entlang. Ihr Lohn: Geld, Abenteuer und die Zuwendung unter ihresgleichen. Ihre Stärke: Widerstandskraft, unternehmerisches Geschick und Selbständigkeit. Sie sind die Huckleberry Finns und Rote Zoras des "Goldenen Dreiecks".

Lena Zimmer hat mit den Brückenkindern gelebt und sie begleitet: eine ethnologische Studie aus einer der Krisenregionen Südostasiens.





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