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Andreas Heinemann-Grüder, Jochen Hippler, Markus Weingardt, Reinhard Mutz, Bruno Schoch (Hg.)
Friedensgutachten 2008
des Bonn International Center for Conversion (BICC), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF), der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Reihe: Friedensgutachten
2008, 352 S., 12.90 EUR, 12.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-1182-2


Das Friedensgutachten

ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik. Es erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen untersuchen die internationale Konfliktrealität aus friedensstrategischer Perspektive. Auf ihre Analysen stützt sich die Stellungnahme der Herausgeber. Sie zieht Bilanz, pointiert die Ergebnisse und formuliert Empfehlungen für die Friedens- und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa.

Das Friedensgutachten 2008

befasst sich mit der neuen Hochrüstung und den friedenspolitischen Alternativen. Die USA sind als militärische Supermacht unangefochten, doch mögliche Herausforderer wie China, Russland und Indien widersetzen sich dem Unilateralismus. Die Verfügung über militärische Droh- und Zwangsmittel als Ausweis von Macht findet auch in Wachstumsländern Nachahmer. Die Atommächte modernisieren und optimieren ihre Arsenale, die Militarisierung des Weltraums schreitet voran. Die geplante Raketenabwehr in Polen und Tschechien belastet die Beziehungen zwischen Washington und Moskau sowie innerhalb der EU. Wie werden die gigantischen neuen Rüstungsschübe legitimiert, wie lassen sie sich erklären? Spiegeln sie die globalen ökonomischen und machtpolitischen Verschiebungen? Sind die militärisch-industriellen Komplexe als Agenten der Hochrüstung zurückgekehrt? Das über Jahrzehnte entwickelte System von Rüstungsbegrenzung und sicherheitspolitischer Kooperation steht vor dem Zusammenbruch. Welche internationalen Rüstungskontrollregimes taugen weiterhin, welche neuen sind erforderlich? Offeriert die EU Alternativen für die friedliche Konfliktbeilegung, nukleare Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle? Diese rüstungspolitischen Fragen bilden den Schwerpunkt des Friedensgutachtens 2008.

Des Weiteren untersucht das Friedensgutachten den Klimawandel als Sicherheitsproblem: Staatszerfall und Destabilisierung drohen, Risiken für die Weltwirtschaft und Spannungen im Verhältnis der Industrie- und Schwellenländer zu Entwicklungsländern sind absehbar.

Schließlich analysieren wir instabile autoritäre Regime wie Pakistan, Ägypten, Simbabwe und Kolumbien, die unter manifesten inneren Konflikten leiden und damit auch die regionale Sicherheit gefährden. Wie kann ihre Transformation gefördert werden?

Das Friedensgutachten 2008 wird im Auftrag der fünf Institute herausgegeben von Andreas Heinemann-Grüder, Jochen Hippler, Bruno Schoch, Markus Weingardt und Reinhard Mutz.

www.friedensgutachten.de





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