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Andrey Rumyantsev
Die Garantie des kollektiven Gutes der fehlerfreien Berichterstattung als medienübergreifender Rechtsgrundsatz
Zugleich ein Beitrag zu einer funktional-institutionellen Theorie des Medienrechts
Reihe: Juristische Schriftenreihe
Bd. 260, 2007, 472 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-0394-0


In modernen Gesellschaften wurden materiale Wertsysteme durch solche ersetzt, die auf Konventionen beruhen. Diese müssen immer neu ausgehandelt und gelegentlich auch «verkauft» werden. Hierzu tragen die periodischen Massenmedien erheblich bei. Deshalb muß die Rationalität des öffentlichen Diskurses in einer Demokratie als wichtiges Schutzgut betrachtet werden. Da die institutionellen Formen ihrer Gewährleistung in aller Regel versagen, wird die Einführung eines subjektiven Rechts von jedermann vorgeschlagen, die Korrektur fehlerhafter Medienberichte zu verlangen.


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