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Boris Kossoy
Hercule Florence
Die unabhängige Entdeckung der Fotografie in Brasilien
Reihe: Brasilien. Geschichte, Kultur, Kunst
Bd. 3, 2015, 338 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90680-9


1824 bricht der junge, in Nizza geborene Hercule Florence (1804 - 1879) auf, um im Kaiserreich Brasilien sein Glück zu suchen. Nach seiner Ankunft nimmt er zunächst als Zeichner an der berühmten Langsdorff-Expedition teil, bevor er sich in der kleinen Stadt Campinas im Landesinneren niederlässt und eine Druckerei eröffnet.

Fernab der urbanen Zentren und öffentlicher Bibliotheken, beschäftigt er sich mit verschiedenen Arten von Vervielfältigungstechniken. Er baut eine Camera obscura, unternimmt ab 1833 Versuche zur Lichtempfindlichkeit der Silbersalze - und er entdeckt die Fotografie in ihrer Variante als Negativ-Positiv-Verfahren.

In seinem Buch zeichnet Boris Kossoy nicht nur die Biografie dieses außergewöhnlichen Menschen nach. Indem er Florences weitgehend unbekannte Arbeiten vorstellt und erläutert, fügt er darüber hinaus auch der Fotografiegeschichte ein wichtiges Kapitel über wegbereitende Versuche auf dem amerikanischen Kontinent hinzu.





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