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Roland Girtler
Die wechselseitige Niedertracht der Wissenschaftler
Reihe: *fußnote: anmerkungen zum wissenschaftsbetrieb
Bd. 12, 2019, 120 S., 9.80 EUR, 9.80 CHF, br., ISBN 978-3-643-50935-2


Aufgabe gerade der Geistes- (Kultur-) und Sozial- bzw. Wirtschaftswissenschaftler, wie der Soziologen, Ethnologen (Kulturanthropologen), Ökonomen und Historiker, müsste es sein, die Welt über die Erkenntnisse der eigenen Forschung aufzuklären. Jedoch dem ist nicht so, stattdessen tun sich nicht wenige Wissenschaftler mit der besonderen Fähigkeit hervor, zu verschleiern, zu täuschen und Kollegen bzw. Kolleginnen in Misskredit zu ziehen. Mit solchen Strategien des Tricksens, Betrügens und Verleumdens beschäftigt sich das vorliegend Buch. Damit will jedoch nicht gesagt sein, dass es nicht auch liebenswürdige und gütige Leute in der Wissenschaft gibt. Auch diese gibt es, sie scheinen aber in der Minderzahl zu sein.

Roland Girtler,  geb. 1941 in Wien, Dr. phil. , Professor am Institut für Soziologie der Universität Wien, Forschungen in städtischen Randkulturen, bei Bauern, Wilderern, Ganoven, feinen Leuten, Dirnen, Pfarrerköchinnen, Tierärzten u. a.





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