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Hans Scheutz, Waltraut Scheutz
Antiker Berberschmuck aus Südmarokko und Südtunesien. Ancient Berber Jewelry from Southern Morocco and TunisiaAnkündigung
Reihe: Afrika Visuell
Bd. 5, 252 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50911-6


Silber gilt im Islam als ein segensreiches Material, das durch seinen schimmernden Glanz die magischen Kräfte des Mondes in sich trägt. Man glaubt, das Metall wende durch seine starke Reflexion den "bösen Blick" ab.

Der Silberschmuck der Berberfrauen in Süd-Marokko und Tunesien zeichnet sich durch eigenen Stilformen aus, welche die Heimatregionen der Frauen erkennen lassen. Ab dem 8. Jahrhundert in Marokko bzw. ab dem 15. Jahrhundert in Tunesien übernahmen eingewanderte Juden die Silberschmiedekunst und verliehen den Schmuckstücken ihre typische traditionelle Form, die damals wie heute unverkennbar und faszinierend ist.

In the Islam, silver is regarded as a benedictory material that - through its shimmering shine - carries the magical powers of the moon. It is believed that the metal rejects the ëvil look" through its strong reflection.

The silver jewelery of Berber women in Southern Morocco and Tunisia is characterized by various specific styles that make the home regions of the women recognizable. From the 8th century on in Morocco and from the 15th century on in Tunisia, immigrant Jews took over the silversmith's art and gave the jewelery its typical traditional form, which is still unmistakable and fascinating today.

Dr. DI Hans Scheutz, ehemaliger Universitätslektor an der Kunstuniversität Linz; Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Kunst

Mag. jur. Waltraut Scheutz, Studium der Rechtswissenschaft; Anwaltstätigkeit, Leitung der Presseabteilung der Kunstuniversität Linz Vorstand der GALERIE - halle Linz






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