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Max Beck, Nicholas Coomann (Hg.)
Historische Erfahrung und begriffliche Transformation
Deutschsprachige Philosophie im Exil in den USA 1933-1945
Reihe: Emigration - Exil - Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung
Bd. 16, 2018, 344 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50887-4


Der Band fragt erstmals in übergreifender Perspektive nach der Bedeutung der amerikanischen Exilerfahrung zwischen 1933 und 1945 für die Entwicklung der deutschsprachigen Philosophie. In 16 Beiträgen wird untersucht, wie das Leben in der amerikanischen Gesellschaft und der Blick auf die Katastrophe in der ehemaligen Heimat zu unterschiedlichen theoretischen Transformationen führten. Die Studien sind nach vier Sektionen gruppiert: (1) Logik und Wissenschaftstheorie, (2) Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie, (3) Rechtsphilosophie und politische Philosophie, (4) Kultur-, Religions- und Geschichtsphilosophie. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit wird damit ein Überblick über die Theorien der mehrheitlich jüdischen Philosophinnen und Philosophen im US-amerikanischen Exil geboten, der eine vergleichende Lektüre ermöglicht. Der Band leistet einen Beitrag zur Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts ebenso wie zur interdisziplinären Exilforschung.

„It is free from the Parteilichkeit of earlier scholarship: The Vienna Circle and the Frankfurt School find themselves side by side, and the book covers a spectrum of émigrés from the political Left to the Right.“ (Malachi H. Hacohen)

Max Beck und Nicholas Coomann sind Doktoranden am Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2015 erschien der gemeinsam herausgegebene Sammelband „Sprachkritik als Ideologiekritik. Studien zu Adornos ‚Jargon der Eigentlichkeit‘“.





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