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Wolfgang Fritz
Sterne und Gassen
Sozialdemokratische Finanzpolitik 1890-1934
Reihe: Austria: Forschung und Wissenschaft - Soziologie
Bd. 15, 2016, 464 S., 49.90 EUR, 49.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50760-0


44 Jahre lang, von ihrer Gründung 1890 bis zum Verbot 1934, bemühte sich die österreichische Sozialdemokratie, Einfluss auf die Finanzpolitik des Landes zu Gunsten der Minderbemittelten zu nehmen. Der Autor beschreibt an Hand eines reichhaltigen dokumentarischen Materials die gesellschaftlichen und politischen Zustände, wie sie sich in der bürgerlichen Finanzpolitik auswirkten, was die Sozialdemokratie unternahm, welche Erfolge sie hatte und welche Niederlagen sie einstecken musste. Dabei sind ihr Dogmatismus und mangelnde Entschlusskraft auf Bundesebene vorzuwerfen, ihr gebührt aber ein erheblicher Anteil an der Rettung der vom Untergang bedrohten Metropole Wien.

Dr. iur. Wolfgang Fritz, Ministerialrat a. D., geboren 1947 in Innsbruck, wohnhaft in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der österreichischen Finanzpolitik.





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