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Eleonore Lappin-Eppel
Ungarisch-Jüdische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Österreich 1944/45
Arbeitseinsatz - Todesmärsche - Folgen
Reihe: Austria: Forschung und Wissenschaft - Geschichte
Bd. 3, 2010, 544 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50195-0


Nach der Okkupation Ungarns durch die Deutsche Wehrmacht im März 1944 wurden zehntausend ungarische Juden und Jüdinnen in das Gebiet des heutigen Österreich verschleppt. Ein Teil der Deportierten wurde in Konzentrationslagern interniert, knapp 40.000 verrichteten zwischen Juni 1944 und April 1945 Zwangsarbeit in Ostösterreich. Das Buch befasst sich mit jenen, die nicht hinter KZ-Mauern, sondern in Industrie- und Gewerbebetrieben sowie in der Land- und Forstwirtschaft oder beim Bau des sogenannten "Südostwalls" arbeiten mussten. Die an ihnen verübten Verbrechen fielen ebenso wie deren gerichtliche Ahndung bald dem kollektiven Vergessen anheim.

Dr. Eleonore Lappin-Eppel, Historikerin, Mitarbeiterin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Lehrbeauftragte für Zeitgeschichte an der Karl Franzens Universität Graz.





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