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Marie-Isabel Kane
Deutschland und Frankreich im globalen Wettbewerb um Talente
Zwischen europäischer Harmonisierung und nationaler Kompetenzwahrung
Reihe: Studien zu Migration und Minderheiten
Bd. 34, 2019, 424 S., 44.90 EUR, 44.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14352-5


Europa vollführt einen Balanceakt zwischen selektiver Öffnung und Schließung gegenüber Drittstaatsangehörigen. Die Flucht aus armen und konfliktreichen Ländern soll begrenzt werden. Im Wettbewerb um die klügsten Köpfe will die EU jedoch nicht verlieren. Zur Erreichung beider Ziele pocht vor allem die Kommission auf europäische Geschlossenheit. Sie erntet dafür keine ungeteilte Zustimmung, berührt ihre Forderung immerhin einen Kernbereich nationalstaatlicher Souveränität. Trotzdem wagte die EU erste Schritte zur Regelung der Migration von hochqualifizierten Drittstaatsangehörigen. Schlug sie damit den Weg zu einer europäischen Arbeitsmigrationspolitik ein?

Marie-Isabel Kane ist Politologin. Ihr Forschungsinteresse liegt im Bereich Arbeitsmigrationspolitik.





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