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Kornelis Heiko Miskotte
Das Wesen der jüdischen Religion
Die Dissertation von 1932 - erstmals ins Deutsche übersetzt und mit einer Einführung versehen von Heinrich Braunschweiger
Reihe: Tübinger Judaistische Studien
Bd. 3, 2017, 536 S., 59.90 EUR, 59.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13715-9


Kornelis Heiko Miskotte war wohl der erste protestantische Theologe, der sich auf einen wirklichen Dialog mit dem Judentum eingelassen und sich seinen existentiellen Anfragen an die Kirche gestellt hat - und das nicht erst, wie die christliche Theologie in Deutschland, nach der Schoa. In seiner 1932 verfassten Dissertation "Das Wesen der jüdischen Religion" untersucht er die Denkstruktur einiger der damals wichtigsten jüdischen Religionsphilosophen wie Franz Rosenzweig, Max Brod, Leo Baeck und Martin Buber. Dabei entdeckt er die Möglichkeit, das Judentum, ausgehend vom Alten Testament, als eigene geistige Welt zu betrachten, die "keineswegs als eine ,Vorstufe' des Christentums, sondern als eine Religion sui generis" zu betrachten ist.

K.H. Miskotte war bis zu seinem zweiundfünfzigsten Lebensjahr Pfarrer, von 1945 bis 1959 Professor an der Universität Leiden.

Heinrich Braunschweiger ist Pfarrer der Württembergischen Landeskirche (seit 2009 im Ruhestand).






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