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Wolfgang Hasberg
Katechese und Narratio
Paradigmatischer Wandel im Geschichtslehrbuch des 18. Jahrhunderts
Reihe: Geschichtsdidaktik in Vergangenheit und Gegenwart
Bd. 9, 2018, 488 S., 49.90 EUR, 49.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13318-2


Für die Geschichtswissenschaft ist das 19. Jahrhundert von besonderer Bedeutung. In diesem Saeculum setzten sich nicht nur die Ideen der Aufklärung durch, die das historische Denken nachhaltig befruchteten und veränderten. Auch die Geschichtsvermittlung nahm notwendig neue Züge an.
Denn die pragmatische Geschichtsauffassung, die nach den Ursachen des Wandels suchte und dabei die Motive des menschlichen Handelns als solche entdeckte, machte die Lebensklugheit zum neuen Maß der Geschichte und ihrer Vermittlung.
Geschichte, die ursächliche Zusammenhänge erklären will, konnte im Rahmen der Vermittlung nicht länger in katechetischer Form vonstatten gehen. Nur in erzählter Weise lassen sich solche Zusammenhänge darstellen und vermitteln. Folgerichtig wandelten die Lehrbücher der Geschichte ihr Gesicht: sie mutierten von katechetischen zu narrativen Darstellungsformen. Das veranschaulicht die Dokumentation der Lehrbücher von Hilmar Curas (1723) und Johann Martin Schröckh (1753), die im vorliegenden Band durch eine differentielle Analyse ergänzt wird.





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