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Helmuth Egelkraut
Die Liebenzeller Mission und der Nationalsozialismus
Eine Studie zu ausgewählten Bereichen, Personen und Positionen. Mit einer Stellungnahme des Komitees der Liebenzeller Mission
Reihe: Interkulturalität & Religion / Intercultural & Religious Studies. Liebenzeller Impulse zu Mission, Kultur und Religion
Bd. 3, 2015, 536 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12980-2


Die Zeit des Dritten Reiches ist nicht eine vergangene Ära. Das zeigt sich in diesem Jahr: Siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung von der Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus. Wie durchlebte die Liebenzeller Mission diese Zeit? Bisher schwieg man darüber. Als die Missionsleitung den Auftrag zur Erforschung dieser Zeit gab, wusste niemand, was man finden würde. Es zeigte sich, dass man meinte, für eine gute Sache zu kämpfen und geschehendes Unrecht in vielfältiger Gestalt nicht zur Kenntnis nahm. Es ist schwer und doch wichtig, diesen schmerzlichen Abschnitt der Geschichte des Missionswerkes anzunehmen. Umso mehr staunt man über die Gnade, dass der dreieinige Gott es dennoch über alle Jahre gebrauchte, segnete und zum Segen setzte.

Helmuth Egelkraut, geb. 1938, Missionar in Papua-Neuguinea, Pfarrer der evangelischen Landeskirche in Baden-Württemberg, Dekan i. R., Professor of Biblical Theology and Missions, CIU.





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