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Leyla Ferman
Dezentralisierung und ethnische Konflikte
Lokale Ebene und Kurdenfrage in der Türkei
Reihe: Internationale Politik / International Politics
Bd. 18, 2014, 520 S., 54.90 EUR, 54.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12686-3


Welche Rolle spielt die lokale Ebene in einem ethnischen Konflikt? Wirken politische und zivile Lokalakteure konfliktverschärfend oder -mindernd? Wie stehen sich Zentrale und subnationale Ebene gegenüber? Verursacht eine Dezentralisierung tatsächlich eine Verschiebung von Macht zugunsten der lokalen Ebene?

Die Kurdenfrage ist die größte politische Frage in der Türkei, die ein Vielvölkerstaat und eine defekte Demokratie ist. Der Zentralstaat Türkei steht im Dienste der Schaffung einer einzigen, türkischen Nation und dem "Schutz der territorialen Integrität". Die geführten Interviews mit Lokalakteuren geben Aufschluss über Zusammengehörigkeiten aber auch Unterschiede der Lokalbevölkerung in Bezug auf die Loyalität gegenüber dem Zentralstaat Türkei und eigenen Autonomieforderungen.

Dr. Leyla Ferman studierte Politische Wissenschaft in Hannover (2004 - 2009) und schloss ihr Studium mit der Magisterarbeit "Föderalismus im Irak" ab. Dr. Ferman promovierte im selben Fach (2010 - 2014) und war Promotionsstipendiatin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.





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