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Jörg Bölling
Reform vor der Reformation
Augustiner-Chorherrenstiftsgründungen an Marienwallfahrtsorten durch die Windesheimer Kongregation
Reihe: Vita regularis - Ordnungen und Deutungen religiosen Lebens im Mittelalter. Abhandlungen
Bd. 61, 2014, 264 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12612-2


Die Devotio moderna bildete eine letzte große Reformbewegung vor der Reformation. Dies betrifft auch ihren monastischen Zweig: die Augustiner-Chorherren der Windesheimer Kongregation. Demgegenüber gilt die Förderung von Marienfrömmigkeit, Gnadenbildverehrung, Wunderglauben und Wallfahrtswesen gemeinhin als Phänomen der erst nachreformatorischen katholischen Reform. Doch bereits im 15. Jahrhundert gründete die Windesheimer Kongregation mit maßgeblicher Unterstützung der jeweiligen Ortsbischöfe an den Marienwallfahrtsorten Bödingen (Erzbistum Köln), Birklingen (Bistum Würzburg), Hirzenhain (Erzbistum Mainz) und Eberhardsklausen (Erzbistum Trier) Niederlassungen, die sowohl die eigenen monastischen Reformideale als auch die weit verbreiteten neuen Formen von Frömmigkeitspraxis ("Volksfrömmigkeit") förderten und festigten - als Reform vor der Reformation.





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