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Reinhold Boschki, René Buchholz (Hg.)
Das Judentum kann nicht definiert werden
Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur
Reihe: Forum Christen und Juden
Bd. 11, 2014, 312 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12548-4


Der Band nimmt das Motto Gershom Scholems auf, wonach das Judentum keine statische, abgeschlossene oder unveränderliche Größe darstellt, sondern eine höchst lebendige und sich wandelnde Religion und Kultur besitzt. Insofern kann das Judentum nicht definiert und schon gar nicht in eine "Schublade" gesteckt werden. Über die historischen Katastrophen hinweg und durch sie hindurch reflektieren jüdische Denkerinnen und Denker die jüdische Identität neu und entwickeln sie weiter. Das Buch spiegelt diese Identitätssuche im Werk bekannter, großer Namen der jüdischen Geistesgeschichte wie Rashi, Spinoza, Gershom Scholem bis hin zu Elie Wiesel. Er stellt aber auch (fast) vergessene und oft nicht minder bedeutende Personen aus der jüdischen Geschichte vor und deutet sie im Blick auf die jüdische Identitätsfrage.

Reinhold Boschki und René Buchholz sind Professoren an der Universität Bonn. Forschungsschwerpunkte sind u. a. das christlich-jüdische Verhältnis, Theologie nach Auschwitz, jüdische Geschichte und Kultur.





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