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Manfred Keller, Jens Murken (Hg.)
Jüdische Vielfalt zwischen Ruhr und Weser
Erträge der Biennale: Musik & Kultur der Synagoge 2012/2013
Reihe: Zeitansage. Schriftenreihe des Evangelischen Forums Westfalen und der Evangelischen Stadtakademie Bochum
Bd. 7, 2. Auflage, 2014, 392 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-12334-3


Jüdisches Leben in Deutschland begann mit der Ansiedlung von Juden an Flüssen und Handelsstraßen. Der Sammelband widmet sich der deutsch-jüdischen Geschichte an Weser und Ruhr. Er bewegt sich zunächst überblicksartig vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, richtet dann aber einen genaueren Blick auf die Geschichte jüdischer Gemeinden in Westfalen. An die Seite des ersten Teils zur "Geschichte" wird ein zweiter Teil zur "Kultur" gestellt, der in die Segmente "Synagoge", "Musik", "Literatur" und "Bildende Kunst" untergliedert ist. Alle Beiträge zeigen unterbrochene, aber auch wiederentdeckte Traditionslinien jüdischen Lebens im lokal- und regionalgeschichtlichen Kontext. So spiegeln sie höchst anschaulich die schmerzlichen Verluste wie die hoffnungsvollen Neuansätze jüdischer Kultur im Raum zwischen Ruhr und Weser.

Manfred Keller, Dr. theol., Initiator der "Biennale: Musik & Kultur der Synagoge"

Jens Murken, Dr. phil., Leiter des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen






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