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Peter Schilling, Gudrun Beckmann-Kircher, Monika Simonsmeier (Hg.)
Spuren der Erinnerung an jüdische Familien in Münster-Wolbeck
Lebensgeschichten zu Stolpersteinen
Reihe: Geschichte und Leben der Juden in Westfalen
Bd. 11, 2015, 192 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-12298-8


Sie liegen vor Wolbecker Häusern: Stolpersteine, die an jüdische Familien erinnern. Sie gehörten wie selbstverständlich zum Dorf- und Vereinsleben, bis sie in den Dreissigerahren isoliert und vertrieben wurden. Wenige konnten emigrieren, die meisten wurden deportiert.

Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Wolbeck erstellten Lebensfragmente, verfassten erste Gedenkblätter. Die Herausgeber haben weiter nachgefragt, Familiengeschichten rekonstruiert, konkrete Erinnerungszugänge freigelegt, bei Angehörigen recherchiert und sie eingeladen, ein Patennetzwerk für Stolpersteine aufgebaut, bestehend aus Nachbarn, Schülern und Vereinen.

Stolpersteine erinnern vor den Häusern, eine Gedenkstele erinnert auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof in Wolbeck. In diesem Sammelband werden - in aller Unvollständigkeit - Lebensgeschichten anschaulich, die bis heute nachwirken.

Peter Schilling, ehemaliger Lehrer in Wolbeck, Mitbegründer des Vereins Spuren Finden, verantwortlich für das Gedenkbuchprojekt, mit dem an Opfer des Nationalsozialismus in dem Geschichtsort Villa ten Hompel erinnert wird, und für die Koordination der Stolpersteine in Münster.

Dr. Gudrun Beckmann-Kircher, Dozentin in der Erwachsenenbildung, Gästeführerin in Münster und Wolbeck. Autorin des Buches "Wolbeck in Vergangenheit und Gegenwart", Mitarbeiterin im Verein Spuren Finden

Monika Simonsmeier, ehemalige Lehrerin in Wolbeck, Fachleiterin für evangelische Religion, Mitarbeiterin im Verein Spuren Finden.






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