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Wilfried von Eiff, Stefan Schüring, Christopher Niehues
REDIA
Auswirkungen der DRG-Einführung auf die medizinische Rehabilitation. Ergebnisse einer prospektiven medizin-ökonomischen Langzeitstudie 2003 bis 2011
Reihe: Münsteraner Schriften zu Medizinökonomie, Gesundheitsmanagement und Medizinrecht
Bd. 7, 2. Auflage, 2011, 344 S., 49.90 EUR, 49.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-11095-4


  • Die REDIA-Studie ist die einzige prospektive, multizentrische Langzeitstudie über die Auswirkungen der DRG-Einführung im Akutsektor auf die Rehabilitation.
  • In drei Erhebungsphasen 2003/04 (vor Einführung des DRG-Systems), 2005/06 und 2007 (während der Konvergenzphase), 2009/10 und 2011 (zum Ende der Konvergenzphase) wurden patientenindividuelle (Depression und Angst umfassende), medizinische (Patientenzustand beschreibende), organisatorische (Ausstattung und Ablauforganisation betreffende), ökonomische (Aufwand und Kosten berücksichtigende) und systemische (Anreizwirkungen reflektierende), Daten von 956 AHB-Patienten der Kardiologie und 1.334 Patienten der Orthopädie in ambulanten und stationären Reha-Einrichtungen ausgewertet.

  • Fazit
  • Die Rehabilitation ist medizinscher geworden.
  • Der Stellenwert der AHB wurde durch das DRG-system gesteigert.
  • Therapeutischer Aufwand, Investitions- und Betriebskosten sind u.a. als Folge der DRG-Einführung gestiegen.
  • Rückverlegungen aufgrund von Komplikationen sowie mangelnder Reha-Fähigkeit haben sich im Vergleichszeitraum verdoppelt.
  • Der Medikationsaufwand stieg in der Reha an (Schmerzmittel).


Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff ist Geschäftsführer des Centrums für Krankenhaus-Management und Leiter des Instituts für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Krankenhausmanagement an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.





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