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Michael Klein-Landeck (Hg.)
Erzieher - Lehrer - Partner?
Die Rolle des Erwachsenen in der Montessori-Pädagogik. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Montessori-Vereinigung e.V.
Reihe: Impulse der Reformpädagogik
Bd. 27, 2010, 216 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-10726-8


Es gibt wohl nur wenige Berufe, an welche die Gesellschaft so widersprüchliche Erwartungen stellt, wie der des Pädagogen. Auch Maria Montessori hat der Rolle des Erwachsenen im Erziehungsprozess eine zentrale Rolle beigemessen. Sie formuliert vielfältige Erwartungen an Eigenschaften und Kompetenzen des Pädagogen und trägt wiederholt ihr Forderung nach der Vorbereitung eines "Neuen Erziehers" vor. Dazu finden sich in ihren Schriften jedoch teilweise recht widersprüchliche Aussagen, die manches Missverständnis provoziert haben. So nimmt sich bei ihr der Pädagoge auf der einen Seite als Person nahezu vollständig zurück, schweigt und beobachtet, statt zu unterrichten. Andererseits fordert sie vom Erzieher Autorität und die Bereitschaft, notfalls "wie ein Polizist" durchzugreifen und "Störenfriede" zur Räson zu bringen.

Die Studienkonferenz ging in Vorträgen und Arbeitsgemeinschaften diesen Fragen weiter nach und versuchte, ein differenziertes Bild von der Rolle des Erwachsenen in der Montessori-Pädagogik zu entwickeln. Die Tagungsbeiträge sind in diesem umfassenden Band dokumentiert, zusammen mit einigen zusätzlich aufgenommenen Aufsätzen und wichtigen Dokumenten zur vorliegenden Thematik.

Der Herausgeber arbeitet als Lehrer an der Gesamtschule Hamburg-Bergstedt und als Privatdozent am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.





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