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Elisabeth Hense
Frühchristliche Profilierungen der Spiritualität
Unterscheidung der Geister in ausgewählten Schriften: Paulusbriefe, Didache, Erster Clemensbrief, Barnabasbrief, Hirt des Hermas, Erster Johannesbrief, De principiis und Vita Antonii
Reihe: Theologie der Spiritualität Beiträge
Bd. 2, 2010, 152 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-10659-9


Der Term Unterscheidung der Geister stammt aus dem Ersten Korintherbrief des Paulus von Tarsus. Was allerdings genau unter diesem Term zu verstehen ist, bleibt offen. Diese Unbestimmtheit hat mit dazu beigetragen, dass sich bereits im frühen Christentum viele Varianten der Unterscheidung entwickeln konnten und hiermit auch ganz unterschiedliche Ziele verfolgt wurden. Wer erkennt, wie soziotypisch die Unterscheidungsliteratur in der alten Kirche formuliert ist, versteht auch, dass die christliche Spiritualität immer neu austariert wurde. Es geht eben nicht um die Nachahmung der Unterscheidungen anderer, sondern um den Mut zur eigenen Urteilsfindung.

Dr. Elisabeth Hense ist Universitätsdozentin für Spiritualität an der Radboud Universität Nijmegen (NL).





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