LIT Verlag Verlag für wissenschaftliche Literatur

 
Klaus Arnold, Walter Hömberg, Susanne Kinnebrock (Hg.)
Geschichtsjournalismus
Zwischen Information und Inszenierung
Reihe: Kommunikationsgeschichte
Bd. 21, 2010, 320 S., 29.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-10420-5


Geschichte kann ziemlich spannend und unterhaltsam sein. Das haben auch Journalisten, Verleger und Programmmacher erkannt. Immer häufiger berichten die Medien nicht nur über die Gegenwart, sondern thematisieren auch die Vergangenheit. So gewinnt eine neue Form von Journalismus an Konturen: der Geschichtsjournalismus. In dem interdisziplinär ausgerichteten Sammelband werden die verschiedenen Aspekte des Geschichtsjournalismus analysiert: Was ist Geschichtsjournalismus, und wie hat er sich entwickelt? Was sind seine Qualitäten, und wie steht es um das Verhältnis zur Geschichtswissenschaft? Welche redaktionellen Strukturen haben sich herausgebildet? Wie wird Geschichte populär vermittelt, und welche Funktion hat der Gedenktagsjournalismus? Die Beiträge machen deutlich, dass Journalismus nicht nur unser Wissen über die Gegenwart prägt, sondern auch unsere Vorstellungen über die Vergangenheit entscheidend beeinflusst.

Dr. Klaus Arnold ist Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Trier.

Dr. Walter Hömberg ist Inhaber des Lehrstuhls Journalistik I an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Gastprofessor an der Universität Wien.

Dr. Susanne Kinnebrock ist Professorin für Kommunikationstheorie an der RWTH Aachen.

Prof. Dr. Walter Homberg war mehr als zwanzig Jahre lang Inhaber des Lehrstuhls für Journalistik I der Katholischen Universität Eichstätt. Er lehrt zurzeit als Gastprofessor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien.






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