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Nicola Valeska Weber
Im Netz der Gefühle: Veit Harlans Melodramen
Reihe: Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte
Bd. 28, 2010, 136 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-10030-6


Veit Harlan zählt bis heute zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten Regisseuren des Nationalsozialismus. Das anhaltende Interesse an der Person und dem Werk belegte zuletzt der Spielfilm Jud Süß. Film ohne Gewissen. Die Filmwissenschaftlerin Nicola Valeska Weber fragt nach den Bezügen zwischen der politischen (Erlebnis-)Ästhetik des Nationalsozialismus und den Melodramen Harlans. Im Mittelpunkt der Analyse stehen das weitgehend vergessene Schwarzweiß-Melodrama Die Reise nach Tilsit (1939), der melodramatische Farbfilm Opfergang (1944) sowie das Nachkriegs-Melodrama Hanna Amon (1951).





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