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Politikwissenschaft Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-13758-6
Politikwissenschaft

Edward Kennedy prägte das Bonmot: "In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch."
Wissenschaftlichen Anspruch hat diese Aussage sicherlich nicht. Gleichwohl möchte der LIT Verlag seinen Leserinnen und Lesern das Politische "ganz richtig" darstellen und näher bringen.
Entsprechend breiten Raum bietet der LIT Verlag dem politikwissenschaftlichen Programm. Als ein Schwerpunkt ist die Friedens- und Konfliktforschung zu nennen. Unter anderem präsentiert der LIT Verlag das jährliche Friedensgutachten.
Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklungspolitik, die Europäische Politik sowie die Internationale Politik. Aber auch in den Bereichen Politische Theorie und Ideengeschichte sowie Politikfeldanalyse pflegt der LIT Verlag ein diversifiziertes Programm.

Bei Fragen zum Fachgebiet Politikwissenschaft wenden Sie sich bitte an Herrn Guido Bellmann.
Neuerscheinungen

Die spanische extreme Rechte zwischen Metapolitik und Politik -- Fabian Altemöller

Politischer Extremismus im Vergleich -- Ralf Altenhof, Sarah Bunk, Melanie Piepenschneider (Hg.)

Islam - ein widerständiger Glaube -- Wolf D. Ahmed Aries

Practicing Ubuntu -- Jaco Dreyer, Yolanda Dreyer, Edward Foley, Malan Nel (Eds.)

Lösungsansätze zur Förderung einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung in den Trockenzonen Irans -- Maryam Ghandehari

Geist des Konzils oder Geist von 1968? -- Benedikt Hampel

Der ländliche Raum -- Wilfried Kürschner (Hg.)

"Wir schaffen das!"? -- Wilfried Kürschner, Joachim Kuropka, Hermann von Laer (Hg.)

Arbeit - Netz - Identität -- Klaus Kornwachs

Die Politik von Athenes Schild -- Sandra Nuy

Tolerance -- Ville Päivänsalo, Taina Kalliokoski, David Huisjen, Jr. (Eds.)

Zur Kritik des beschränkten Bildungsbegriffs in der öffentlichen Diskussion -- Christine Pichler

Globalisierung, Utopie und Literatur -- Hans Ulrich Seeber

Die syrischen Kurden: Auswege aus dem Bürgerkrieg -- Ferhad Ibrahim Seyder

Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen -- Wilhelm Storost Vydunas

An der Seite der Soldaten -- Klaus-Dieter Zunke

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Empfehlungen

Stephan Peters
Die vorrangige Bedeutung des Grundsatzes der Beitragssatzstabilität bei Vergütungsvereinbarungen nach dem SGB V - eine sozial- und verfassungsrechtliche Betrachtung

Der Grundsatz der Beitragssatzstabilität (§ 71 SGB V) ist als Maßnahme zur Begrenzung der Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt worden und dominiert seither die Vergütungsverhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern. Der Autor beschäftigt sich mit der in der Praxis problematischen Interpretation der Vorgaben des Grundsatzes der Beitragssatzstabilität und dem Verhältnis dieser Vorgaben zu anderen Vorgaben des SGB V. In einem letzten Teil geht der Autor der Frage nach, ob der Grundsatz der Beitragssatzstabilität als verfassungsrechtliche Vorgabe betrachtet werden kann.

Stephan Peters, Studium der Rechtswissenschaften und Promotion (2016) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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Aktuelle Meldungen

Präsentation des Friedensgutachtens 2017
Vorstellung und Podiumsdiskussion, Evangelische Akademie zu Berlin

Wann? Dienstag, 30. Mai 2017, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Wo? Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom), Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)

Die Ansätze für eine kooperative Weltordnung erodieren, globale Ungleichheit nimmt zu, Hoffnungen auf das Völkerrecht sind zurückgeworfen. Syrien steht für das Versagen der Staaten­gemeinschaft, Kriegsverbrechen und massenhafte Gräueltaten zu unterbinden. Annahmen im Westen, man könne mittels Militär Bürgerkriege eindämmen oder gar Demokratie erzwingen, haben sich nach den Erfahrungen in Afghanistan, im Irak und in Libyen als Trugschluss erwiesen. Auch deshalb wurde in Syrien lange nicht interveniert. Die Logik imperialer Realpolitik der Groß- und Regional­mächte gewinnt Oberhand. Russlands militärisches Eingreifen in der Ukraine und in Syrien fordern Deutschland und Europa in besonderer Weise heraus. Donald Trumps Wahl markiert eine Zäsur ins Ungewisse: Beendet „America first“ die seit 1941 verfolgte Weltordnungs­politik der USA mit Protektionismus und neuer Hochrüstung?

Das Friedens­gutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der Institute für Friedens- und Konflikt­forschung in Deutschland. Nach der Vorstellung in der Bundespresse­konferenz soll es in der Evangelischen Akademie kritisch diskutiert werden: Wie lassen sich Gewaltkonflikte unter diesen Bedingungen künftig bändigen? Welche Strategien und Instrumente taugen, um Gewaltexzesse zu verhindern und solidarisches und friedens­förderliches Handeln auf den Weg zu bringen?

18.00 Uhr Begrüßung
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie zu Berlin

18.10 Uhr Das Friedensgutachten 2017: Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?
Dr. Bruno Schoch, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/M.

18.25 Uhr Kritische Würdigung des Friedensgutachtens
Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak

18.40 Uhr Diskussion: Aleppo und Mossul – lassen sich Massenverbrechen verhindern, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?

Mit:
  • Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak
  • apl. Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Center for Conversion (BICC), Bonn
  • Prof. Dr. Thilo Marauhn, Professur für öffentliches Recht und Völkerrecht, Justus-Liebig-Universität Gießen, Forschungsgruppenleiter an der HSFK
  • Esther Saoub, Journalistin, Schwerpunkt Nahost, SWR / ARD, Stuttgart
  • Moderation: Katharina Lack, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

www.friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2017

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