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Geschichtswissenschaft

Die "Geschichtwissenschaft" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Unsere Schriftenreihen eröffnen thematische Zugänge zu den wichtigen Epochen (Altertum, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neuzeit, Zeitgeschichte) und zu einer Fülle von relevanten Teildisziplinen ( u.a. Medizin-, Kirchen-, Kultur-, Geschlechter-, Wirtschafts-, Bildungs-, Wissenschaftsgeschichte).

Bei Fragen zum Fachgebiet Geschichtswissenschaft wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Die Wahrnehmung des Anderen in der arabischen Welt und in Deutschland -- Abdo Abboud, Ulrike Stehli-Werbeck (Hg.)

Krieg der Symbole -- Mara Albrecht

Schlüsselfragen großer Philosophen -- Hermann Baum

Ein Leben gegen den Strom -- Horst-Pierre Bothien, Matthias von Hellfeld, Stefan Peil, Jürgen Reulecke

Alfred Lechler (1887-1971) -- Henning Freund, Frank Lüdke (Hg.)

Der lange Weg -- Doris Guggenberger

Geschichte und Beruf -- Josef Inauen, Franziska Metzger, Markus Furrer (Hg.) unter Mitarbeit von Marigona Ibrahimi

...der war von Geburt ein Schwabe! -- Jakobus Kaffanke (Hg.)

Spuren der Erinnerung -- Margarete Knödler-Pasch (Hg.)

Das antisemitische Stereotyp der "jüdischen Physiognomie" -- Monika Kucharz

Zwischen Aufklärung und Moderne -- Thomas K. Kuhn, Veronika Albrecht-Birkner (Hg.)

Materiality in Religion and Culture -- Saburo Shawn Morishita (Ed.)

Geschichte der Pflege im Krankenhaus -- Karen Nolte, Christina Vanja, Florian Bruns, Fritz Dross (Hg.)

Ringen um Autonomie -- Wolfgang Eichwede, Jan Pauer (Hg.)

An den Wurzeln des modernen Strafrechts -- Lorenzo Picotti (Hg.)

Wissenschaft, Technologie und industrielle Entwicklung in Zentraleuropa im Kalten Krieg -- Wolfgang L. Reiter, Juliane Mikoletzky, Herbert Matis, Mitchell G. Ash (Hg.)

Pennsylvanische Herrnhuter und die Amerikanische Revolution -- Udo Schemmel

50 Jahre Migration aus der Türkei nach Österreich -- Hüseyin Simsek

New Theologies of the Old Testament and History -- Petr Sláma

Das Weimarer Dreieck: Auslaufmodell oder Wiederbelebung? -- Heiner Timmermann (Hg.)

Eisenbahn und Krieg -- Lutz Unterseher

Geschichte der Bryologie in Mitteleuropa -- H. Jürgen Wächter

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Empfehlungen

Siegfried G. Schoppe
Das indogermanische Agrar- und Donaukultur-Paket für Alteuropa
Ein Drama in vier Akten

In der Geschichtsschreibung herrscht die Meinung vor, dass die Menschen im Neolithikum mit der Erfindung der Landwirtschaft und Viehhaltung in Vorderasien gleichzeitig sesshaft wurden. Siegfried G. Schoppe legt überzeugend dar, dass der Entwicklungspfad vorher über die Fischerei zur Festansiedlung an Gewässern und dann zur Landwirtschaft führte.

Danach entstanden durch Verdichtung die ersten Städtegründungen im gesamten Fruchtbaren Halbmond, der von Zentralanatolien bis Mesopotamien und in die ägyptische Nil-Oase reichte. Von Anatolien kamen Ackerbau und Viehzucht zunächst nach Südosteuropa, insbesondere in das heute versunkene Donau-Delta im nordwestlichen Schelf des Schwarzen Meeres. Die vom ägäischen Bosporus-Salzwasserdurchbruch Vertriebenen brachten ihre indogermanische Sprache, ihr Saatgut, ihr Vieh sowie die von ihnen entwickelte Linearbandkeramik zwischen 5.500 und 4.900 v. Chr. donauaufwärts bis an den Rhein, wie sich anhand der Spur und Datierung ihrer Kastenbrunnen verfolgen lässt.

Dr. Siegfried G. Schoppe ist Professor für Wirtschafts- und Theoriegeschichte - seit 2009 als Emeritus - an der Universität Hamburg in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 2014 gelang ihm die Widerlegung der von den Historikern Wiegels, Moosbauer und Ortisi in Osnabrück für 9 n. Chr. vertretenen Varus-in-Kalkriese-Hypothese.

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Aktuelle Meldungen

Tagung „Brüche und Brücken. Deutschland und Frankreich 1923 bis 1963“
Ort: Tutzing
Veranstaltungsort: Akademie für Politische Bildung
Veranstalter: Akademie für Politische Bildung, Tutzing;
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Institut Français,
München
Datum: 08.12.2017 - 10.12.2017

Nach den Schrecken zweier Weltkriege, so lautet die Meistererzählung zur deutsch-französischen Verständigung, hätten sich (west)deutsche und französische Politiker eines Besseren besonnen, die alte Feindschaft begraben und den Weg des Miteinanders gefunden, der schließlich in den Élysée-Vertrag 1963 mündete. Diese allzu glatte Narration, die von klaren historischen Bruchkanten, etwa 1918 oder 1945, ausgeht, soll in dieser Konferenz hinterfragt werden. Zugleich sollen drei (idealtypisch überzeichnete) unterschiedliche Formen der deutsch-französischen „Annäherung“ in chronologisch wie geographisch vergleichender Perspektive in den Blick genommen werden, wobei sich selbstverständlich auch Mischformen ausbildeten.
Ziel der Tagung ist es insgesamt, eine integrierte, deutsch-französische Verflechtungsgeschichte zu schreiben, welche die vielfach für gegeben angenommenen Brüche hinterfragt und zeitlich voneinander geschiedene Perioden (z.B. Zwischenkriegszeit, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit nach 1945) stärker aufeinander bezieht und in einen Kontext stellt, ohne dabei die vorhandenen Zäsuren zu unterschätzen.

Der LIT Verlag präsentiert sein geschichtswissenschaftliches Programm und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!

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