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Geschichtswissenschaft

Die "Geschichtwissenschaft" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Unsere Schriftenreihen eröffnen thematische Zugänge zu den wichtigen Epochen (Altertum, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neuzeit, Zeitgeschichte) und zu einer Fülle von relevanten Teildisziplinen ( u.a. Medizin-, Kirchen-, Kultur-, Geschlechter-, Wirtschafts-, Bildungs-, Wissenschaftsgeschichte).

Bei Fragen zum Fachgebiet Geschichtswissenschaft wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Die Wahrnehmung des Anderen in der arabischen Welt und in Deutschland -- Abdo Abboud, Ulrike Stehli-Werbeck (Hg.)

Alfred-Delp-Jahrbuch -- Reiner Albert, Günther Saltin + (Hg.)

Avantgarde & Exil - Ludwig Kunz als Kulturvermittler -- Els Andringa (Hg.)

Warum Robinson nicht zu Hause blieb -- Heinrich Balz

Geschichte des Turnens in Norddeutschland -- Christian Becker, Bernd Wedemeyer-Kolwe, Angelika Wolters (Hg.)

Das Böse erzählen -- Eike Brock, Ana Honnacker (Hg.)

Alfred Lechler (1887-1971) -- Henning Freund, Frank Lüdke (Hg.)

Globaler Krieg -- Nicole Goll, Harald Heppner, Georg Hoffmann (Hg.)

Die Tragödie des Politischen in Europa -- Karl Hahn

Geschichte und Beruf -- Josef Inauen, Franziska Metzger, Markus Furrer (Hg.) unter Mitarbeit von Marigona Ibrahimi

Love against all Reason -- Helene Krulich-Ghassemlou

Das antisemitische Stereotyp der "jüdischen Physiognomie" -- Monika Kucharz

"An Arch Built Only on One Side" -- Barbara Loerzer

Fließende Übergänge zwischen Stadt und Land -- Olaf März

Materiality in Religion and Culture -- Saburo Shawn Morishita (Ed.)

Towards a Catholic theology in the African context -- Denis Mpanga

Geschichte der Pflege im Krankenhaus -- Karen Nolte, Christina Vanja, Florian Bruns, Fritz Dross (Hg.)

An den Wurzeln des modernen Strafrechts -- Lorenzo Picotti (Hg.)

Werner Wilhelm Engelhardt und Johann Heinrich von Thünen -- Herbert Pruns

50 Jahre Migration aus der Türkei nach Österreich -- Hüseyin Simsek

Geschichte und Chronik der Stadtbücherei Coesfeld 1943 - 2016 -- Margarete Timme

Das Weimarer Dreieck: Auslaufmodell oder Wiederbelebung? -- Heiner Timmermann (Hg.)

Juristische Zeitgeschichte -- Thomas Vormbaum

Geschichte der Bryologie in Mitteleuropa -- H. Jürgen Wächter

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Empfehlungen

Wolfgang L. Reiter
Aufbruch und Zerstörung
Zur Geschichte der Naturwissenschaften in Österreich 1850 bis 1950

Mit dem vorliegenden Band legt der Autor eine Auswahl seiner Aufsätze der letzten drei Jahrzehnte zur Geschichte der Naturwissenschaften in Österreich von 1850 bis 1950 vor. Hervorzuheben ist die Zeiten und Fächer übergreifende Perspektive, die es dem Autor erlaubt, die Wissenschaftsentwicklung aus dem Blickwinkel von Aufbruch und Zerstörung zu rekonstruieren.

Die Zerstörung der Wissenschaftskultur durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1938 und die Restrukturierung des wissenschaftlichen Lebens in Österreich nach 1945 stehen im Fokus einer detailreichen Darstellung der Wissenschaften unter wechselnd politischen Bedingungen.

"Wolfgang Reiter hat ... ein einzigartiges und nachhaltig wirksames Bild von der österreichischen Wissenschaftsgeschichte gezeichnet, das im vorliegenden Buch durch die Leserin und den Leser neu betrachtet werden kann."

(Johannes Feichtinger, Österreichische Akademie der Wissenschaften)

Wolfgang L. Reiter, Studium der Physik, Mathematik und Philosophie; Honorarprofessor an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

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Aktuelle Meldungen

Tagung „Kommunen im Nationalsozialismus“
Freitag, 13. Oktober 2017 | 10.30 Uhr | Martin-Luther-Haus Villingen
Samstag, 14. Oktober 2017 | 9 Uhr | Martin-Luther-Haus Villingen

Auch die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte ist Thema im Jubiläumsjahr 2017. 'Kommunen im Nationalsozialismus' ist die öffentliche Tagung betitelt, zu der das Stadtarchiv Villingen-Schwenningen und die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein ins Martin-Luther-Haus einladen.

Zwölf Jahre lang, von 1933 bis 1945, hatte das nationalsozialistische Terror-Regime das Sagen in Deutschland und wie in jeder Kommune eben auch in Schwenningen, Tannheim und Villingen. Hier und anderswo ist diese Zeit längst nicht vollständig aufgearbeitet. Die Tagung bietet der Stadt respektive ihrer Bevölkerung die Möglichkeit, sich systematisch mit diesem Abschnitt der eigenen Geschichte zu befassen. Die Spurensuche soll gerade auf lokaler Ebene intensiviert werden. Die Tagung will sich Biografien widmen, kollektiven und individuellen Erinnerungen nachspüren, Ereignisse lokalisieren und über unterschiedliche Gedenktraditionen nachdenken.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich die kritischen und selbstkritischen Diskussionen über die Nazi-Zeit verändert. So werden sich die Tagungsteilnehmer auch mit sozial- und strukturgeschichtlichen Aspekten in den verschiedenen Reflexionsphasen befassen. Wie bereits während der Weimarer Republik die Weichen für Hitlers Machtübernahme auch auf lokaler Ebene gestellt wurden, ist einer von vielen Einzelaspekten, ebenso die Änderung von Zeitgeist und Mentalitäten nach dem Ersten Weltkrieg.

Widerstand und Verfolgung im Dritten Reich sind Thema für sich. Ein ebenfalls eigener Schwerpunkt wird die bewusste und unbewusste Verdrängung grauenhafter Geschehnisse sein. In manchen Kommunen wurde die Nazi-Herrschaft bereitwillig akzeptiert, in anderen erzwungen. Auch damit werden sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Tagung auseinandersetzen. Politik ist stets eine Frage der beteiligten Personen. Wie sahen die Konstellationen und spezifischen Gegebenheiten in unserer Stadt aus? Wie gestaltete sich hier die kommunale Verwaltungs- und Herrschaftspraxis und wie reagierten die Bürgerinnen und Bürger darauf?

Ansprechpartner
Prof. Dr. Konrad Krimm Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein, krimm@ag-landeskunde-oberrhein.de
Dr. Heinrich Maulhardt (Stadtarchiv), heinrich.maulhardt@villingen-schwenningen.de
Dr. Robert Neisen, freier Historiker, Freiburg, info@neisen-chroniken.de

Der LIT Verlag verweist auf sein Programm zum Nationalsozialismus und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine schöne und ertragreiche Zeit!

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