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Geschichte Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-13758-6
Geschichtswissenschaft

Die "Geschichtwissenschaft" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Unsere Schriftenreihen eröffnen thematische Zugänge zu den wichtigen Epochen (Altertum, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neuzeit, Zeitgeschichte) und zu einer Fülle von relevanten Teildisziplinen ( u.a. Medizin-, Kirchen-, Kultur-, Geschlechter-, Wirtschafts-, Bildungs-, Wissenschaftsgeschichte).

Bei Fragen zum Fachgebiet Geschichtswissenschaft wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Die spanische extreme Rechte zwischen Metapolitik und Politik -- Fabian Altemöller

Brüchige Fundamente -- Ivo Bäder-Butschle

Befreite Erinnerung -- Rainer Bendel, Josef Nolte (Hg.)

Frühe religionsphilosophische Schriften -- Isaac Breuer

Josef Schleich -- Walter Brunner

Futurismus -- Irene Chytraeus-Auerbach, Georg Maag (Hg.)

Das "Festungsdreieck" -- Janez Cvirn (+)

Der Midrasch Sifre Zuta -- Alexander A. Dubrau

Franz Spunda (1890-1963) -- Christoph Fackelmann, Herbert Zeman (Hg.)

Essays zur europäischen Religions- und Kulturgeschichte -- Helmut Feld

Moralités -- Marcello Gallo

Autoren im Ausnahmezustand -- Tomás Glanc

Beuroner Forum Edition 2016/17 -- Peter Häger, Jakobus Kaffanke (Hg.)

Geist des Konzils oder Geist von 1968? -- Benedikt Hampel

Seuchenätiologie um 1871 -- Sonja Jüde

"Wir schaffen das!"? -- Wilfried Kürschner, Joachim Kuropka, Hermann von Laer (Hg.)

Krise, Krieg und Neuanfang -- Miroslav Kunstat, Jaroslav Sebek, Hildegard Schmoller (Hg.)

Pietismus - Neupietismus - Evangelikalismus -- Frank Lüdke, Norbert Schmidt (Hg.)

Mutations religieuses et laïcité -- Fritz Lienhard, Christian Grappe (Éds.)

Die Würde der menschlichen Person -- Adrian Loretan (Hg.)

Fürstbischof - Putschist - Landesherr -- Carolin Pecho

Österreich in Istanbul II -- Elmar Samsinger (Hg.)

Epilog: Der schriftstellerische Nachlass von Hans Joachim Sell (1920-2007) -- Friedrich L. Sell (Hg.)

Die syrischen Kurden: Auswege aus dem Bürgerkrieg -- Ferhad Ibrahim Seyder

Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen -- Wilhelm Storost Vydunas

Selbstbildung und Sprachwelt -- Dong Yang

Karl Knaake - Begründer der Weimarer Lutherausgabe -- Ilse Zelle

Ivrith scheli - Mein Hebräisch - my hebrew -- Yaacov Zinvirt

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Empfehlungen

Christoph Becker (Hg.)
Persönlichkeitsrecht und Persönlichkeit des Rechts
Gedächtnisschrift für Heinz Hübner (1914 - 2006)

Heinz Hübner (1914 - 2006), Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Römisches Recht in Köln, wäre im Jahre 2014 einhundert Jahre alt geworden. Im Jahre 2016 jährte sich sein Tod zum zehnten Male. Die beiden Daten gaben den Anlaß zu dieser Gedächtnisschrift.

Der Band enthält Angaben zu Lebenslauf und Werken Hübners, einen bislang unpublizierten Vortrag Hübners über Friedrich II. von Hohenstaufen sowie sechs noch zu seinen Lebzeiten aus verschiedenen Ländern übersandte Beiträge zu einem unvollendet gebliebenen rechtshistorisch-rechtsvergleichenden Forschungsvorhaben über den Schutz des Persönlichkeitsrechts.

Der Herausgeber Christoph Becker, Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht und Zivilverfahrensrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsgeschichte in Augsburg, ist Schüler Hübners.

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Aktuelle Meldungen

Präsentation des Friedensgutachtens 2017
Vorstellung und Podiumsdiskussion, Evangelische Akademie zu Berlin

Wann? Dienstag, 30. Mai 2017, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Wo? Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom), Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)

Die Ansätze für eine kooperative Weltordnung erodieren, globale Ungleichheit nimmt zu, Hoffnungen auf das Völkerrecht sind zurückgeworfen. Syrien steht für das Versagen der Staaten­gemeinschaft, Kriegsverbrechen und massenhafte Gräueltaten zu unterbinden. Annahmen im Westen, man könne mittels Militär Bürgerkriege eindämmen oder gar Demokratie erzwingen, haben sich nach den Erfahrungen in Afghanistan, im Irak und in Libyen als Trugschluss erwiesen. Auch deshalb wurde in Syrien lange nicht interveniert. Die Logik imperialer Realpolitik der Groß- und Regional­mächte gewinnt Oberhand. Russlands militärisches Eingreifen in der Ukraine und in Syrien fordern Deutschland und Europa in besonderer Weise heraus. Donald Trumps Wahl markiert eine Zäsur ins Ungewisse: Beendet „America first“ die seit 1941 verfolgte Weltordnungs­politik der USA mit Protektionismus und neuer Hochrüstung?

Das Friedens­gutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der Institute für Friedens- und Konflikt­forschung in Deutschland. Nach der Vorstellung in der Bundespresse­konferenz soll es in der Evangelischen Akademie kritisch diskutiert werden: Wie lassen sich Gewaltkonflikte unter diesen Bedingungen künftig bändigen? Welche Strategien und Instrumente taugen, um Gewaltexzesse zu verhindern und solidarisches und friedens­förderliches Handeln auf den Weg zu bringen?

18.00 Uhr Begrüßung
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie zu Berlin

18.10 Uhr Das Friedensgutachten 2017: Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?
Dr. Bruno Schoch, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/M.

18.25 Uhr Kritische Würdigung des Friedensgutachtens
Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak

18.40 Uhr Diskussion: Aleppo und Mossul – lassen sich Massenverbrechen verhindern, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?

Mit:
  • Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak
  • apl. Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Center for Conversion (BICC), Bonn
  • Prof. Dr. Thilo Marauhn, Professur für öffentliches Recht und Völkerrecht, Justus-Liebig-Universität Gießen, Forschungsgruppenleiter an der HSFK
  • Esther Saoub, Journalistin, Schwerpunkt Nahost, SWR / ARD, Stuttgart
  • Moderation: Katharina Lack, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

www.friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2017

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