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Aktuelles aus unserem Berliner Büro:

3-643-13485-1
(Un-)Sicherheiten im Wandel - Gesellschaftliche Dimensionen von Sicherheit
BMBF-Fachkonferenz der zivilen Sicherheitsforschung am 22. und 23. Juni 2017 in Berlin

Der LIT Verlag stellt aktuelle Titel der Reihe "Zivile Sicherheit. Schriften zum Fachdialog Sicherheitsforschung" vor.

Veranstaltungsort: Urania-Haus, An der Urania 17, 10787 Berlin Grenzenlose Sicherheit?
3-643-13768-5
Buchpräsentation und Diskussion
Ruud Koopmans: Assimilation oder Multikulturalismus?

Wann? Mittwoch, 21. Juni 2017, 17.00 Uhr

Wo? Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Reichpietschufer 50
10785 Berlin-Tiergarten
Raum A 300
Veranstalter:Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Begrüßung: Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB

Wovon hängt es ab, ob die Integration von Zuwanderern gelingt oder ob Parallelgesellschaften entstehen? Mit dieser Frage setzt sich der Migrationsforscher Ruud Koopmans seit Jahrzehnten auseinander. Ursprünglich überzeugt von der Integrationspolitik seiner Heimat Niederlande, die der Kultur, der Sprache und der Selbstorganisation der Zuwanderer großen Raum gibt und Einbürgerung leicht macht, plädiert Koopmans inzwischen dafür, von Zuwanderern klare Anstrengungen zur Integration in die Mehrheitsgesellschaft zu verlangen.

In seinem gerade erschienenen Buch Assimilation oder Multikulturalismus berichtet Ruud Koopmans von seiner Forschung, die in Deutschland, den Niederlanden und darüber hinaus oft kontrovers diskutiert wird. Was ist die Rolle von Kultur für die Integration? Brauchen wir so etwas wie eine Leitkultur, oder müssen wir uns als multikulturelle Gesellschaft neu definieren? Was sind die Ursachen von islamischem Fundamentalismus und Extremismus?

Ruud Koopmans stellt ausgewählte Ergebnisse seiner Forschung an diesem Abend im WZB vor und lädt zur Diskussion ein.

Ruud Koopmans ist seit 2007 Direktor der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung am WZB, Gastprofessor für Politische Wissenschaften an der Universität Amsterdam und lehrt als Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 19. Juni 2017 an Maike Burda, E-Mail: maike.burda@wzb.eu

Assimilation oder Multikulturalismus?
3-643-13592-6
Buchvorstellung:
Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft
Montag, 20. März 2017, um 18.15 Uhr.
Ausstellungsdauer: 21. März bis 27. Juli 2017.
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Hörsaal 203, Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin

Vortrag und Ausstellungseröffnung

Die Sinologin Prof. Dr. Dr. h. c. Mechthild Leutner von der Freien Universität Berlin präsentiert am 20. März 2017 am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin erstmals die Ergebnisse ihrer jüngsten Forschung zur frühen Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen und zum Wirken von Carl Arendt (1838-1902). Der Linguist und Chinawissenschaftler sei in den Darstellungen zur Geschichte der Sinologie bislang kaum berücksichtigt worden, er habe aber im Hinblick auf das moderne Chinesisch Pionierarbeit für die deutsche Sinologie geleistet, erklärt Mechthild Leutner. Mit dem Vortrag wird die von der Rednerin konzipierte Ausstellung "Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft" eröffnet.

Carl Arendt studierte Sprachwissenschaften an der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin. Er war als Dolmetscher tätig und forschte und lehrte als Professor für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen. Arendt habe in der deutschen Kolonialpolitik in China und im Prozess der Professionalisierung der Sinologie in Deutschland eine entscheidende Rolle gespielt, erklärt Mechthild Leutner. Am Beispiel seiner Lebens- und Werkgeschichte analysiert die Sinologin die Verflechtung von Kolonial- und Wissensgeschichte. "Unter Einbeziehung sozial- und familiengeschichtlicher Prägungen - Arendt entstammte einer konvertierten jüdischen Familie - ist es möglich, die Geschichte ,von unten' lebendig werden zu lassen. In der biographischen Dimension werden damit neue, anschauliche Perspektiven auf koloniale Expansion und Sinologiegeschichte möglich", erklärt die Sinologin. Zudem werde sie in ihrem Vortrag den kurzen sozialen Aufstieg einer jüdischen Familie nach den preußischen Emanzipationsgesetzen von 1812 bis hin zum sozialen Abstieg und zur Verfolgung der Nachkommen Carl Arendts durch den Nationalsozialismus verdeutlichen.

Mechthild Leutner ist eine international renommierte Sinologin, die sich unter innovativen methodisch-theoretischen Aspekten mit der Geschichte des modernen China in ihren politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen befasst. Sie hat zahlreiche deutsch-chinesische Kooperationsprojekte in Forschung und Lehre initiiert und viele Werke veröffentlicht, auch im chinesischen Sprachraum. Seit 1995 gibt sie die monographische Reihe "Berliner China-Studien" heraus sowie seit 1991 die halbjährlich erscheinende sinologische Zeitschrift "Berliner China-Hefte / Chinese History and Society" und die sechsbändige Reihe "Quellen zur Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen 1897-1995". Mechthild Leutner ist Mitglied in mehreren Beiräten chinesischer und chinabezogener internationaler Zeitschriften und Gastprofessorin an der Peking-Universität und der Nanjing-Universität.
Kolonialpolitik und Wissensproduktion
3-643-13758-6
Vorstellung des Friedensgutachtens 2017 und Podiumsdiskussion in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik

Neue Ostpolitik – entspannen, eindämmen, abschrecken?

Wann? Donnerstag, den 1. Juni 2017, 18:30 bis 20:00 Uhr

Wo? Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Rauchstraße 17, 10787 Berlin

Seit der Annexion der Krim befinden sich die Beziehungen zwischen Russland und der EU auf einem historischen Tiefstand. Gleichzeitig findet eine kontroverse Debatte über eine Neuaufstellung der deutschen und EU- Ostpolitik statt, die sich im Spannungsfeld zwischen Containment und Engagement abspielt. Das Erscheinen des neuen Friedensgutachtens dient als Anlass, um Optionen einer neuen Ostpolitik zu erörtern, die aus der Sackgasse von rhetorischer und militärischer Konfrontation herausführen und Wege zu Entspannung und Kooperation ebnen könnten.

Impulse für die Diskussion geben:
  • Dr. h.c. Gernot Erler, MdB, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Deutscher Bundestag
  • Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift Osteuropa
  • Dr. Hans-Joachim Spanger, Vorstandsbeauftragter, Leibniz-Institut, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
  • Dr. Wolfgang Zellner, Stellv. Wissenschaftlicher Direktor, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH)
Die Begrüßung und Gesprächsführung übernehmen Dr. Stefan Meister, Leiter des Robert Bosch-Zentrums für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, DGAP, und Dr. Bruno Schoch, Senior Researcher, HSFK. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie zu einem Stehempfang ein.

Öffentliche Veranstaltung mit vorheriger Anmeldung per Fax oder E-Mail an Yulia Loeva (+49 (0)30 25 42 31-91, loeva@dgap.org )

Friedensgutachten 2017
3-643-12382-4
Leipzig liest: Volle Kirchen in der DDR? Das Format "Gottesdienst einmal anders" und die Stasi
Am Donnerstag, den 17.3.2016, um 18.00 Uhr
veranstaltet die Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung ein Gespräch mit dem Autor Matthias Werner zu seinem Buch "Volle Kirchen in der DDR? Das Experiment "Gottesdienst einmal anders" in Karl-Marx-Stadt (1963-1973)

Ort: Grüner Salon, Altes Rathaus Leipzig, Am Markt, Leipzig
Der Eintritt ist frei.

In den 60er Jahren fanden in Chemnitz kirchliche Veranstaltungen unter dem Titel "Gottesdienst einmal anders" statt. Aber alles, was von der "Norm" abwich, galt in der DDR als suspekt. So war es nur folgerichtig, dass die Stasi in Aktion trat - und nicht nur beobachtete, sondern sogar auf unglaubliche Weise eingriff.
Volle Kirchen in der DDR
3-643-13038-9
Friedensgutachten 2015
Dienstag, 9. Juni 2015, 18.00-20.00
Französische Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

Programm

Was ist der Islamische Staat?
PD Dr. Jochen Hippler, Institut für Entwicklung und Frieden an der Universität Duisburg-Essen (INEF)

Umgang mit dem IS: Regionale Interessen - Geschlechterkonstruktionen - Radikalisierungen
Diskussion mit PD Dr. Jochen Hippler und Prof. Dr. Susanne Schröter (Institut für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt/Main)
Moderation: Dr. Magdalena Kirchner, DGAP / WIIS, Berlin

Das Friedensgutachten 2015 hat das Schwerpunktthema "Deutschlands Verantwortung für den Frieden".

Mit Blick auf die gegenwärtigen Krisen und Kriege in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten sowie auf regionale Herausforderungen wie die Ausbreitung von Ebola in Westafrika gehen wir der Frage nach, wie verantwortungsvolle Außen- und Sicherheitspolitik praktisch und normativ auszugestalten ist.

Weitere Informationen unter friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2015
3-643-50618-4
Klaus Ottomeyer - Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen (Buchpräsentation)
Im Rahmen der Vortragsreihe "Begegnungen und Konflikte" laden wir ein:

21. April 2015 um 19:00 Uhr:

Prof. Dr. Klaus Ottomeyer (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) "Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen" (Buchpräsentation)

Sigmund Freud PrivatUniversität
Campus Tempelhof
Columbiadamm 10, Turm 9
12101 Berlin
Hörsaal - Hangar 1

Klaus Ottomeyer hat sein Buch "Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen", welches lange Zeit als "Klassiker" einer Marx´schen Psychologie galt, auf die aktuelle Identitätskrise der Neoliberalismus hin aktualisiert. Seine Überlegungen helfen zu verstehen, warum derzeit ein patriarchalischer Nationalismus und ein destruktiver religiöser Fundamentalismus eine immer größere Anhängerschaft gewinnen. Er zeigt aber auch, dass es Auswege aus dieser Schiefheilung von Entfremdung gibt.

Zur Person:
Klaus Ottomeyer war von 1975 bis 1981 Assistenzprofessor am Psychologischen Institut der FU Berlin und von 1983 bis 2013 Ordentlicher Professor für Sozialpsychologie an der Universität Klagenfurt. Als Psychotherapeut arbeitet er mit Flüchtlingen und Gewaltopfern aus Kriegsgebieten.

Der Eintritt ist frei!
Anmeldungen erbeten unter: office@sfu-berlin.de
Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen
3-643-90552-9
Book launch: BEYOND URBANISM Urban(izing) Villages and the Mega-urban Landscape in the Pearl River Delta in China
When:
10.12.2014; 6 pm

Where:
TU Berlin Institute of Architecture Room A409
Strasse des 17. Juni 152
10623 Berlin

What:
Welcome by Peter Herrle

30 min. video with Detlev Ipsen on Urban(izing) Villages and the Mega-urban Landscape in the Pearl River Delta

Discussion: The results of a DFG-funded research project on urbanization and informal dynamics

Large urban agglomerations have emerged over the past decades and, in some cases, entire rural regions were urbanized in less than a decade. These trends not only reflect an unprecedented quantitative dimension of urbanization but also the emergence of new urban forms - beyond urbanism - thus posing new challenges to regional planners, politicians and urban governance actors.
The book has been published in the HABITAT - INTERNATIONAL Series. Beyond Urbanism
3-643-12827-0
Kurt Biedenkopf und Herwig Birg: Die alternde Republik und das Versagen der Politik Soziologie
Buchpräsentation

10. Dezember 2014, 18.00 Uhr
Haus des Familienunternehmens Pariser Platz 6a (unmittelbar neben dem Brandenburger Tor) 10117 Berlin

Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und Prof. Dr. Herwig Birg diskutieren und präsentieren die Neuerscheinung:

Die alternde Republik und das Versagen der Politik. Eine demographische Prognose von Herwig Birg

Moderation: Jürgen Liminski (Deutschlandfunk)

Die Alterung der Gesellschaft gilt in Deutschland als ein zentrales Problem, nicht zuletzt dank Frank Schirrmachers Bestseller "Das Methusalem-Komplott". Die steigende Lebenserwartung gilt als Hauptgrund. Dies aber entspricht nicht den Tatsachen. Das Durchschnittsalter steigt stärker durch die niedrige Geburtenrate. Diese Entwicklung kann realistischerweise auch durch Zuwanderung nicht kompensiert werden. Herwig Birg geht diesem Zentralproblem ausführlich nach.

Er zeigt, daß demographische Prognosen sich als sehr verläßlich erwiesen haben. Das Versagen der Politik wiegt deshalb umso schwerer.

Die alternde Republik und das Versagen der Politik
3-643-12615-3
Doping-Kinder des Kalten Krieges - Buchpräsentation
Samstag, 18.10.2014, 12.30
"Haus der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur", Kronenstraße 5, 10117 Berlin.
Cornelia Reichhelm, von der Bundesrepublik Deutschland anerkanntes Dopingopfer und ehemalige DDR-Hochleistungs-Ruderin, als Jugendliche im Alter von 13 Jahren bereits gedopt, ist in die Tretmühle des DDR-Hochleistungssports geraten. Ihr Leben wird sowohl geprägt von schweren Dopingschäden, als auch von einer immer wiederkehrenden Begegnung mit der Stasi, bis heute. Vor dem Hintergrund des geheimen Staatsplanes 14.25 erfährt sie nach 20 Jahren von Doping-Forschungs-Programmen und Menschen-Experimenten an jungen Sportlern.
Sie wird konfrontiert mit einem unfassbaren Ausmaß des Dopingbetruges und zugleich mit der Vertuschung und Verharmlosung dieser Problematik bis hin zur Verleumdung der Opfer, während die Täter von der Bundesregierung und vom Sportbund geschützt werden.
Im Rahmen der Tagung "25 Jahre gesamtdeutscher Sport aus der Perspektive der Doping-Geschädigten" des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins am 18.10. präsentiert ihr autobiographisches Buch. Doping-Kinder des Kalten Krieges
3-643-12678-8
Brücken aus Papier - Post aus Amerika
Buchpräsentation

Donnerstag,02.10.2014,18:00 Uhr

Märkisches Museum Berlin, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

Die ebenso amüsant-ehrliche wie lehrreich-lebensnahe Korrespondenz des Ehepaars Francis und Mathilde Lieber der Jahre 1829-1872 fungierte als ein Brückenschlag über den Atlantik. Mit ihren Briefen verbanden die Wahl-US-Amerikaner, der gebürtige Berliner Franz Lieber (1798-1872) und seine Frau, die gebürtige Hamburgerin Mathilde Lieber geb. Oppenheimer (1805-1890), über den Atlantik und sechs Dekaden hinweg Generationen und Gesellschaften, Demagogen und Denker, Milieus und Meinungen, Kaufleute und Genies in Europa und Amerika in einem dichten Beziehungsgeflecht.

Franz Lieber, der sich später Francis Lieber nannte, war ein Turner der ersten Stunde, ein Freiwilliger im Kampf gegen Napoleon und ein Jugendfreund Carl Knoblauchs. Als "Demagoge" politisch verfolgt, emigrierte er nach Amerika, hielt aber gleichwohl über Jahrzehnte hinweg den brieflichen Kontakt zu Carl Knoblauch aufrecht.

Aus der Analyse von circa 11 000 Briefen gewinnt man neue, unerwartete Einblicke in die Kultur-, Wirtschafts-, Sozial-, Familien-, Bildungs- und Politikgeschichte von Hamburg und Berlin, Preußen, England, Puerto Rico und den USA ebenso wie in emotionale und intellektuelle Befindlichkeiten der Menschen, die ihre Beziehungen in Briefen erlebten.

Claudia Schnurmann, Professorin für nordamerikanische und atlantische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg, hat in einem opulenten Werk die Korrespondenz des Ehepaares Francis und Mathilde Lieber ausgewertet Brücken aus Papier

3-643-90369-3
Weltbürger - Brasilien und die jüdischen Flüchtlinge 1933

Buchpräsentation von Maria Luiza Tucci Carneiro
Datum: Donnerstag, 11. September 2014, um 19:00 Uhr
Ort: Brasilianische Botschaft, Wallstraße 57, 10179 Berlin-Mitte

In ihrem Buch beleuchtet Maria Luiza Tucci Carneiro unter Einbeziehung des historischen und weltpolitischen Kontextes die Doppelbödigkeit der brasilianischen Politik angesichts des Holocausts und der jüdischen Flüchtlinge des Nationalsozialismus auf vielschichtige Weise und in neuer Perspektive. Anhand von Archivmaterialien und Zeitzeugenaussagen zeigt sie den intoleranten und antiliberalen Diskurs und die antisemitische und fremdenfeindliche Haltung der Regierungen von Getúlio Vargas und Eurico Gaspar Dutra auf, wobei sie in einzelnen Fallstudien deren unmittelbare Auswirkungen auf die jüdischen Flüchtlinge veranschaulicht. Maria Luiza Tucci Carneiros Werk ist ein wichtiger Beitrag zur Antisemitismus-Forschung, weil es einen Einblick in die gegenüber Juden äußerst restriktive Immigrationspolitik gewährt, die sowohl von Brasilien als auch anderen lateinamerikanischen Staaten in jenen Jahren vertreten wurde und die in ihren Einzelheiten hierzulande nahezu unbekannt ist.

Die Autorin, Prof. Maria Luiza Tucci Carneiro (Universität São Paulo, s. u.), wird einige Passagen aus ihrem Buch in portugiesischer Sprache lesen, anschließend liest ihre Übersetzerin Dr. Marlen Eckl in deutscher Sprache und moderiert die Diskussion.

Eintritt frei - Anmeldung erbeten unter

dbg.berlin@topicos.de oder
Tel: 030-224 881 44 oder
Fax: 030-224 881 45

Eine Veranstaltung der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Brasilianischen Botschaft.

Weltbürger
Die jüdischen Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück - Wer waren sie? -- Judith Buber Agassi
Dienstag, 15. Juni 2010 um 19.00 Uhr
Hessische Landesvertretung
In den Ministergärten 5
10117 Berlin.

Dieses Buch analysiert ein fast vergessenes Kapitel des Holocaust. Es handelt von über 16.000 jüdischen Frauen und Mädchen, ihrer Herkunft, ihren Deportationsrouten und den Schicksalen, denen sie in dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück ausgesetzt waren. Als Historikerin geht Judith Buber Agassi den bedrückenden Umständen nach, beginnend in den Herkunftsländern und dem Schicksal, dem die Frauen während der 5 unterschiedlichen Phasen ausgesetzt waren, die das Lager in den 6 Jahren seiner Existenz durchlief.

Democratic Civilian Control of Armed Forces in the Post-Cold War Era -- Alexandre Lambert

Europäische Politologenvereinigung in Potsdam 09.09.2009
Der LIT Verlag präsentiert sich auf einem der größten internationalen Politologentreffen vom 10. bis 12. September 2009 an der Potsdamer Universität. Das Consortium for Political Research (ECPR) erwartet auf seiner 5. Generalkonferenz rund 2500 Politikwissenschaftler aus aller Welt. Den Stand des LIT Verlages finden Sie im Rahmen der Buchaustellung.
Nähere Informationen und Terminabsprachen sind über unser Berliner Büro 030 280 40 880 zu erhalten.

Friedensgutachten 2009 -- Jochen Hippler, Christiane Fröhlich, Margret Johannsen, Bruno Schoch, Andreas Heinemann-Grüder (Hg.)
Bundespressekonferenz: Friedensgutachten 2009 25.05.2009
im Zusammenhang mit der Präsentation des Friedensgutachten 2009 findet eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema - Kriegsbeendigung im Nahen und Mittleren Osten - in den Räumen der Atlantischen Initiative e.V. in der Wilhelmstraße 67, 10117 Berlin, am 26. Mai um 18.30 Uhr statt. Das Friedensgutachten erscheint in diesem Jahr zum 23. Mal. Es ist zu einem unverzichtbaren Instrument und Gradmesser in der friedens- und sicherheitspolitischen Debatte geworden. Es umfasst 336 Seiten und kostet im Einzelverkauf 12,90 Euro (8,50 Euro im Abo). Weitere Informationen: www.friedensgutachten.de Friedensgutachten 2009

Unpacking the New -- Afe Adogame, Magnus Echtler, Ulf Vierke (Eds.)
European Conferences on African Studies - Leipzig 02.04.2009
Im Rahmen von Europas größtem wissenschaftlichen Afrikakongress präsentiert der LIT Verlag vom 4.-7. Juni 2009 an der Universität Leipzig seinen neuen Afrika-Katalog und aktuelles Afrika-Programm - Katalog Afrika

Rückschau:


Bilder nach dem Sturm -- Christoph Marx (Hg.)
Samstag, 19. Januar 2008 14.00 Uhr
Afrikahaus Berlin, Bochumer Str. 25,
10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Fatalismus wäre Todsünde -- Hans Jonas
Do 17.02.05, 19.30h, Wirtschaftswiss. Ringvorlesung der Freien Universität Berlin
Fr 18.02.05, 18h, Mitgliederversammlung des Hans Jonas-Zentrums der FU Berlin , Habelschwertder Allee

Die Botschaft der Botschaften
Berliner Blätter - Ethnographische und ethnologische Beiträge Heft 34/2004
Mon, 10. Januar 2005 17.00h, Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstr. 1, Berlin Tiergarten.
Einladungsflyer als PDF Datei

Die Streikbrecherzentrale -- Manfred Wilke
Do, 17. Juni 2004 19 Uhr
Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Freistaats Thüringen beim Bund lädt ein zur Vorstellung des Buchs "Die Streikbrecherzentrale. Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB)und der 17.Juni 1953" von Manfred Wilke. Der Band erscheint in der Reihe "Diktatur und Widerstand". Die Veranstaltung findet in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund statt: Mohrenstr. 64, 10117 Berlin. Eine Anmeldung per Fax (030 20 34 52 79) oder Post wird erbeten. Der Titel ist die dritte aktuelle Neuerscheinung im LIT Verlag zum "17. Juni 1953": Die Streikbrecherzentrale, 17. Juni 1953 - Zeitzeugen berichten, Die Toten des Volksaufstands vom 17. Juni 1953

Die Entzauberung der Begriffe -- Kari Palonen
Die, 6. April 2004 19 Uhr - Finnland-Institut, Alt-Moabit 98, 10559 Berlin
weitere informationen...

NS-Opfer unter Vorbehalt -- Andreas Pretzel (Hg.)
25.03.2004

Kirche und christlicher Glaube in den Herausforderungen der Zeit -- Ernst-Wolfgang Böckenförde
Don, 12.02.2004 19 Uhr - Katholische Akademie in Berlin e.V.
weitere informationen...

1923 - Die gescheiterte Deutsche Oktoberrevolution -- Otto Wenzel
11.12.03 - Thüringische Landesvertretung

HochZeit unterm Abendrot der Sorben in der Lausitz -- Cathrin Carmen Alisch
9.12.03 - Finnland-Institut