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Aktuelles aus unserem Berliner Büro:

3-643-13768-5
Buchpräsentation und Diskussion
Ruud Koopmans: Assimilation oder Multikulturalismus? 07.06.2017

Wann? Mittwoch, 21. Juni 2017, 17.00 Uhr

Wo? Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Reichpietschufer 50
10785 Berlin-Tiergarten
Raum A 300
Veranstalter:Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Begrüßung: Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB

Wovon hängt es ab, ob die Integration von Zuwanderern gelingt oder ob Parallelgesellschaften entstehen? Mit dieser Frage setzt sich der Migrationsforscher Ruud Koopmans seit Jahrzehnten auseinander. Ursprünglich überzeugt von der Integrationspolitik seiner Heimat Niederlande, die der Kultur, der Sprache und der Selbstorganisation der Zuwanderer großen Raum gibt und Einbürgerung leicht macht, plädiert Koopmans inzwischen dafür, von Zuwanderern klare Anstrengungen zur Integration in die Mehrheitsgesellschaft zu verlangen.

In seinem gerade erschienenen Buch Assimilation oder Multikulturalismus berichtet Ruud Koopmans von seiner Forschung, die in Deutschland, den Niederlanden und darüber hinaus oft kontrovers diskutiert wird. Was ist die Rolle von Kultur für die Integration? Brauchen wir so etwas wie eine Leitkultur, oder müssen wir uns als multikulturelle Gesellschaft neu definieren? Was sind die Ursachen von islamischem Fundamentalismus und Extremismus?

Ruud Koopmans stellt ausgewählte Ergebnisse seiner Forschung an diesem Abend im WZB vor und lädt zur Diskussion ein.

Ruud Koopmans ist seit 2007 Direktor der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung am WZB, Gastprofessor für Politische Wissenschaften an der Universität Amsterdam und lehrt als Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 19. Juni 2017 an Maike Burda, E-Mail: maike.burda@wzb.eu

Assimilation oder Multikulturalismus?
3-8258-7766-8
LIT Verlag beim Dt. Evang. Kirchentag 23.05.2017
Beim 36. Dt. Evangelischen Kirchentag ist der LIT Verlag in Berlin UND Wittenberg über die zentrale Buchhandlung und bei einigen Foren mit relevanten Neuerscheinungen vertreten: Das theologisch und gesellschaftlich sensible Profil des LIT Verlages spiegelt sich in der aktiven Beteiligung zahlreicher LIT Autor_innen. Nähere Details sind dem Katalog THEOLOGIE und den Übersichten LIT aktuell Luther 500 bzw. Religion und Politik zu entnehmen.

Besonders weisen wir hin auf
Passional
und
Aufstieg einer Minderheit - 500 Jahre Protestanten in Köln

Berlin/Wittenberg, 24.-28. Mai 2017
3-643-13758-6
Präsentation des Friedensgutachtens 2017 12.05.2017
Vorstellung und Podiumsdiskussion, Evangelische Akademie zu Berlin

Wann? Dienstag, 30. Mai 2017, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Wo? Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom), Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)

Die Ansätze für eine kooperative Weltordnung erodieren, globale Ungleichheit nimmt zu, Hoffnungen auf das Völkerrecht sind zurückgeworfen. Syrien steht für das Versagen der Staaten­gemeinschaft, Kriegsverbrechen und massenhafte Gräueltaten zu unterbinden. Annahmen im Westen, man könne mittels Militär Bürgerkriege eindämmen oder gar Demokratie erzwingen, haben sich nach den Erfahrungen in Afghanistan, im Irak und in Libyen als Trugschluss erwiesen. Auch deshalb wurde in Syrien lange nicht interveniert. Die Logik imperialer Realpolitik der Groß- und Regional­mächte gewinnt Oberhand. Russlands militärisches Eingreifen in der Ukraine und in Syrien fordern Deutschland und Europa in besonderer Weise heraus. Donald Trumps Wahl markiert eine Zäsur ins Ungewisse: Beendet „America first“ die seit 1941 verfolgte Weltordnungs­politik der USA mit Protektionismus und neuer Hochrüstung?

Das Friedens­gutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der Institute für Friedens- und Konflikt­forschung in Deutschland. Nach der Vorstellung in der Bundespresse­konferenz soll es in der Evangelischen Akademie kritisch diskutiert werden: Wie lassen sich Gewaltkonflikte unter diesen Bedingungen künftig bändigen? Welche Strategien und Instrumente taugen, um Gewaltexzesse zu verhindern und solidarisches und friedens­förderliches Handeln auf den Weg zu bringen?

18.00 Uhr Begrüßung
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie zu Berlin

18.10 Uhr Das Friedensgutachten 2017: Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?
Dr. Bruno Schoch, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/M.

18.25 Uhr Kritische Würdigung des Friedensgutachtens
Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak

18.40 Uhr Diskussion: Aleppo und Mossul – lassen sich Massenverbrechen verhindern, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?

Mit:
  • Ekkehard Brose, Beauftragter für zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt, 2014-2016 Deutscher Botschafter im Irak
  • apl. Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Center for Conversion (BICC), Bonn
  • Prof. Dr. Thilo Marauhn, Professur für öffentliches Recht und Völkerrecht, Justus-Liebig-Universität Gießen, Forschungsgruppenleiter an der HSFK
  • Esther Saoub, Journalistin, Schwerpunkt Nahost, SWR / ARD, Stuttgart
  • Moderation: Katharina Lack, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung

www.friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2017
3-643-13592-6
Buchvorstellung:
Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft 20.03.2017
Montag, 20. März 2017, um 18.15 Uhr.
Ausstellungsdauer: 21. März bis 27. Juli 2017.
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Hörsaal 203, Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin

Vortrag und Ausstellungseröffnung

Die Sinologin Prof. Dr. Dr. h. c. Mechthild Leutner von der Freien Universität Berlin präsentiert am 20. März 2017 am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin erstmals die Ergebnisse ihrer jüngsten Forschung zur frühen Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen und zum Wirken von Carl Arendt (1838-1902). Der Linguist und Chinawissenschaftler sei in den Darstellungen zur Geschichte der Sinologie bislang kaum berücksichtigt worden, er habe aber im Hinblick auf das moderne Chinesisch Pionierarbeit für die deutsche Sinologie geleistet, erklärt Mechthild Leutner. Mit dem Vortrag wird die von der Rednerin konzipierte Ausstellung "Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft" eröffnet.

Carl Arendt studierte Sprachwissenschaften an der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin. Er war als Dolmetscher tätig und forschte und lehrte als Professor für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen. Arendt habe in der deutschen Kolonialpolitik in China und im Prozess der Professionalisierung der Sinologie in Deutschland eine entscheidende Rolle gespielt, erklärt Mechthild Leutner. Am Beispiel seiner Lebens- und Werkgeschichte analysiert die Sinologin die Verflechtung von Kolonial- und Wissensgeschichte. "Unter Einbeziehung sozial- und familiengeschichtlicher Prägungen - Arendt entstammte einer konvertierten jüdischen Familie - ist es möglich, die Geschichte ,von unten' lebendig werden zu lassen. In der biographischen Dimension werden damit neue, anschauliche Perspektiven auf koloniale Expansion und Sinologiegeschichte möglich", erklärt die Sinologin. Zudem werde sie in ihrem Vortrag den kurzen sozialen Aufstieg einer jüdischen Familie nach den preußischen Emanzipationsgesetzen von 1812 bis hin zum sozialen Abstieg und zur Verfolgung der Nachkommen Carl Arendts durch den Nationalsozialismus verdeutlichen.

Mechthild Leutner ist eine international renommierte Sinologin, die sich unter innovativen methodisch-theoretischen Aspekten mit der Geschichte des modernen China in ihren politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen befasst. Sie hat zahlreiche deutsch-chinesische Kooperationsprojekte in Forschung und Lehre initiiert und viele Werke veröffentlicht, auch im chinesischen Sprachraum. Seit 1995 gibt sie die monographische Reihe "Berliner China-Studien" heraus sowie seit 1991 die halbjährlich erscheinende sinologische Zeitschrift "Berliner China-Hefte / Chinese History and Society" und die sechsbändige Reihe "Quellen zur Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen 1897-1995". Mechthild Leutner ist Mitglied in mehreren Beiräten chinesischer und chinabezogener internationaler Zeitschriften und Gastprofessorin an der Peking-Universität und der Nanjing-Universität.
Kolonialpolitik und Wissensproduktion
3-643-13517-9
Die Zukunft der Mobilität und der Autoindustrie 03.01.2017
Weert Canzler stellt seine Thesen vor:

Das Auto, wie wir es kennen, hat keine Zukunft. Zu diesem Schluss kommt Mobilitätsforscher Weert Canzler. In seinem neuen Buch beschreibt er die Grenzen des bisherigen Systems und entwirft Perspektiven:
weg vom Verbrennungsmotor, hin zu geteilten, flexiblen, digital verknüpften Mobilitätsformen.

Hören Sie eine Audio-Skizze im jüngsten WZB-podcast. Gabriele Kammerer hat mit dem WZB-Forscher gesprochen. Hier finden Sie das Interview.
https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/canzler_verkehrswende1.mp3

In einem Vortrag mit fünf Bildern hat Weert Canzler im Oktober 2016 bei der Heinrich-Böll-Stiftung seine Analysen vorgestellt. Das Video finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Bu7Xj8Lp1fk

Mehr zum Buch, Weert Canzlers Habilitationsschrift, lesen Sie hier: Automobil und moderne Gesellschaft
3-643-90731-8
Crossing Borders - Combining Human Rights Education and History Education: Buchpräsentation 28.09.2016
Buchpräsentation am 29.9.2016 in Berlin

(18.00-21.00): Humboldt Universität Berlin Unter den Linden 6, 10099 Berlin Höhrsaal 3.075

Welche Chancen bietet eine Verbindung von Menschenrechtsbildung und historischem Lernen in der Schule und in außerschulischer Bildung für die Weiterentwicklung des Bildungsansatzes?
Im Rahmen des Symposiums: Education For Change - Combining History Learning And Human Rights Education in Formal, Non-formal And Higher Education wird der von Claudia Lenz, Sanna Brattland und Lise Kvande herausgegebene Band

Crossing Borders - Combining Human Rights Education and History Education.

vorgestellt.

Das Symposium bietet neben fachlichen Beiträgen Raum zum Austausch über die Begründung und Gestaltung der Verbindung verschiedener Bildungsansätze in der Praxis. Die Veranstaltung wird von der Freien Universität Berlin, Friedrich-Meinecke-Institut, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte, in Kooperation mit Human Rights Education Associates (HREA), right now Human Rights Consultancy & Training, The European Wergeland Centre (EWC) und The Falstad Centre (Norwegen) durchgeführt. Sie bildet den Abschluss im Programm "Menschen Rechte Bilden" und findet in englischer Sprache statt. Mehr Informationen und das gesamte Programm des Symposiums finden Sie unter: www.historyandhumanrights.de Crossing Borders
3-643-12605-4
LIT Verlag auf dem 51. Deutschen Historikertag in Hamburg (21.-23.9.2016) 20.09.2016
Der LIT Verlag präsentiert sein aktuelles Geschichtsprogramm auf Europas größtem geisteswissenschafltichem Kongreß.

Sie finden uns in Hamburg in der Buchaustellung am Stand Nr Phil 12 und den neuen Geschichtskatalog hier PDF-Download.

Wir Juden - Ein widerspenstiges Volk
3-643-13370-0
Friedensgutachten 2016 - Präsentation und Diskussion 31.05.2016
Dienstag, 7. Juni 2016, 18.00-20.00
Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom) Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)

Was Fluchtgeschehen und Flüchtlingspolitik mit Europa machen

Programm

Fluchtursachen im Fokus - Verantwortung übernehmen
Dr. Margret Johannsen, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)

Europas doppelte Verantwortung
Diskussion mit
Staatsminister Michael Roth, Auswärtiges Amt
Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und
PD Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Center for Conversion (BICC),
Moderation: Bettina Gaus, Journalistin, taz - die tageszeitung, Berlin

Eine Veranstaltung der Evangelische Akademie zu Berlin. Anmeldung online unter: www.eaberlin.de

Die Flüchtlingsthematik spaltet Europa und die deutsche Gesellschaft. Großer Hilfsbereitschaft und Solidarität stehen wachsende Fremdenfeindlichkeit und nationalistische Abschottung gegenüber. Ist der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts nur in guten Zeiten und nur für die Bürgerinnen und Bürger der EU da? Wir untersuchen die Defizite europäischer Einwanderungspolitik und die Gefährdungen für das Friedensprojekt Europa. Krieg und Bürgerkrieg, Repression und Terror, Staatsversagen und soziale Perspektivlosigkeit treiben Millionen Verzweifelte dazu, woanders eine bessere Zukunft zu suchen. Viele hatten zunächst in den Nachbarstaaten Zuflucht gefunden. Den gefährlichen Weg nach Europa wagen sie, weil ein Ende der Gewalt zu Hause nicht in Sicht ist, die Hilfsmittel der UNO gekürzt wurden und die Lebensverhältnisse in Europa Hoffnung verheißen. Wie kann Europa Humanität gewährleisten und seiner Mitverantwortung für die Fluchtursachen gerecht werden? Die Machtkämpfe in Syrien und im Irak haben sich zum größten Krieg der Gegenwart ausgeweitet. Teil des Konfliktgeschehens ist der Terror des selbsternannten Islamischen Staats (IS), entstanden auch als Reaktion auf westliche Hegemoniebestrebungen in der Region. Er inspiriert Gewalttäter in den europäischen Metropolen und verstärkt Misstrauen gegen muslimische Bürgerinnen und Bürger wie gegen Flüchtlinge. Wie können wir Terrorismus, Hass und Ausgrenzung wirksam entgegentreten? Auch in Europa destabilisieren aggressive Machtpolitik, Renationalisierung und transnationale Gewaltakteure die bestehende Staatenordnung. Militärische Einmischung und neues Wettrüsten drohen die internationalen Beziehungen zu vergiften. Wie umgehen mit autoritären Regimen, wie einen zivilen Konfliktaustrag sicherstellen? Weitere Informationen unter friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2016
3-643-12382-4
Leipzig liest: Volle Kirchen in der DDR? Das Format "Gottesdienst einmal anders" und die Stasi 16.03.2016
Am Donnerstag, den 17.3.2016, um 18.00 Uhr
veranstaltet die Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung ein Gespräch mit dem Autor Matthias Werner zu seinem Buch "Volle Kirchen in der DDR? Das Experiment "Gottesdienst einmal anders" in Karl-Marx-Stadt (1963-1973)

Ort: Grüner Salon, Altes Rathaus Leipzig, Am Markt, Leipzig
Der Eintritt ist frei.

In den 60er Jahren fanden in Chemnitz kirchliche Veranstaltungen unter dem Titel "Gottesdienst einmal anders" statt. Aber alles, was von der "Norm" abwich, galt in der DDR als suspekt. So war es nur folgerichtig, dass die Stasi in Aktion trat - und nicht nur beobachtete, sondern sogar auf unglaubliche Weise eingriff.
Volle Kirchen in der DDR
3-643-13038-9
Friedensgutachten 2015 07.05.2015
Dienstag, 9. Juni 2015, 18.00-20.00
Französische Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

Programm

Was ist der Islamische Staat?
PD Dr. Jochen Hippler, Institut für Entwicklung und Frieden an der Universität Duisburg-Essen (INEF)

Umgang mit dem IS: Regionale Interessen - Geschlechterkonstruktionen - Radikalisierungen
Diskussion mit PD Dr. Jochen Hippler und Prof. Dr. Susanne Schröter (Institut für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt/Main)
Moderation: Dr. Magdalena Kirchner, DGAP / WIIS, Berlin

Das Friedensgutachten 2015 hat das Schwerpunktthema "Deutschlands Verantwortung für den Frieden".

Mit Blick auf die gegenwärtigen Krisen und Kriege in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten sowie auf regionale Herausforderungen wie die Ausbreitung von Ebola in Westafrika gehen wir der Frage nach, wie verantwortungsvolle Außen- und Sicherheitspolitik praktisch und normativ auszugestalten ist.

Weitere Informationen unter friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2015
3-643-50618-4
Klaus Ottomeyer - Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen (Buchpräsentation) 15.04.2015
Im Rahmen der Vortragsreihe "Begegnungen und Konflikte" laden wir ein:

21. April 2015 um 19:00 Uhr:

Prof. Dr. Klaus Ottomeyer (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) "Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen" (Buchpräsentation)

Sigmund Freud PrivatUniversität
Campus Tempelhof
Columbiadamm 10, Turm 9
12101 Berlin
Hörsaal - Hangar 1

Klaus Ottomeyer hat sein Buch "Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen", welches lange Zeit als "Klassiker" einer Marx´schen Psychologie galt, auf die aktuelle Identitätskrise der Neoliberalismus hin aktualisiert. Seine Überlegungen helfen zu verstehen, warum derzeit ein patriarchalischer Nationalismus und ein destruktiver religiöser Fundamentalismus eine immer größere Anhängerschaft gewinnen. Er zeigt aber auch, dass es Auswege aus dieser Schiefheilung von Entfremdung gibt.

Zur Person:
Klaus Ottomeyer war von 1975 bis 1981 Assistenzprofessor am Psychologischen Institut der FU Berlin und von 1983 bis 2013 Ordentlicher Professor für Sozialpsychologie an der Universität Klagenfurt. Als Psychotherapeut arbeitet er mit Flüchtlingen und Gewaltopfern aus Kriegsgebieten.

Der Eintritt ist frei!
Anmeldungen erbeten unter: office@sfu-berlin.de
Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen
3-643-12827-0
Kurt Biedenkopf und Herwig Birg: Die alternde Republik und das Versagen der Politik 18.11.2014
Buchpräsentation

10. Dezember 2014, 18.00 Uhr
Haus des Familienunternehmens Pariser Platz 6a (unmittelbar neben dem Brandenburger Tor) 10117 Berlin

Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und Prof. Dr. Herwig Birg diskutieren und präsentieren die Neuerscheinung:

Die alternde Republik und das Versagen der Politik. Eine demographische Prognose von Herwig Birg

Moderation: Jürgen Liminski (Deutschlandfunk)

Die Alterung der Gesellschaft gilt in Deutschland als ein zentrales Problem, nicht zuletzt dank Frank Schirrmachers Bestseller "Das Methusalem-Komplott". Die steigende Lebenserwartung gilt als Hauptgrund. Dies aber entspricht nicht den Tatsachen. Das Durchschnittsalter steigt stärker durch die niedrige Geburtenrate. Diese Entwicklung kann realistischerweise auch durch Zuwanderung nicht kompensiert werden. Herwig Birg geht diesem Zentralproblem ausführlich nach.

Er zeigt, daß demographische Prognosen sich als sehr verläßlich erwiesen haben. Das Versagen der Politik wiegt deshalb umso schwerer.

Die alternde Republik und das Versagen der Politik