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LIT Lektorat Berlin

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Berliner Neuerscheinungen

Von der Sowjetunion lernen? -- Ann-Kathrin Reichardt

Die Kunst gehört dem Volke? -- Cornelia Kühn

Doping-Kinder des Kalten Krieges -- Cornelia Reichhelm

Commemorating the 30th Anniversary of the PRC Constitution -- Katja Levy (Ed.)

Narrating (Hi)stories in West Africa -- Bea Lundt, Ulrich Marzolph (Eds.)

Beyond Urbanism -- Peter Herrle, Josefine Fokdal, Detlev Ipsen (+)

Deutsch-Türkische Rapmusik in Berlin -- Nazli Yener Agabeyoglu


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Buchpräsentationen


Brücken aus Papier - Post aus Amerika
Buchpräsentation

Donnerstag,02.10.2014,18:00 Uhr

Märkisches Museum Berlin, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

Die ebenso amüsant-ehrliche wie lehrreich-lebensnahe Korrespondenz des Ehepaars Francis und Mathilde Lieber der Jahre 1829-1872 fungierte als ein Brückenschlag über den Atlantik. Mit ihren Briefen verbanden die Wahl-US-Amerikaner, der gebürtige Berliner Franz Lieber (1798-1872) und seine Frau, die gebürtige Hamburgerin Mathilde Lieber geb. Oppenheimer (1805-1890), über den Atlantik und sechs Dekaden hinweg Generationen und Gesellschaften, Demagogen und Denker, Milieus und Meinungen, Kaufleute und Genies in Europa und Amerika in einem dichten Beziehungsgeflecht.

Franz Lieber, der sich später Francis Lieber nannte, war ein Turner der ersten Stunde, ein Freiwilliger im Kampf gegen Napoleon und ein Jugendfreund Carl Knoblauchs. Als "Demagoge" politisch verfolgt, emigrierte er nach Amerika, hielt aber gleichwohl über Jahrzehnte hinweg den brieflichen Kontakt zu Carl Knoblauch aufrecht.

Aus der Analyse von circa 11 000 Briefen gewinnt man neue, unerwartete Einblicke in die Kultur-, Wirtschafts-, Sozial-, Familien-, Bildungs- und Politikgeschichte von Hamburg und Berlin, Preußen, England, Puerto Rico und den USA ebenso wie in emotionale und intellektuelle Befindlichkeiten der Menschen, die ihre Beziehungen in Briefen erlebten.

Claudia Schnurmann, Professorin für nordamerikanische und atlantische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg, hat in einem opulenten Werk die Korrespondenz des Ehepaares Francis und Mathilde Lieber ausgewertet Brücken aus Papier


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Aktuelles

Politikwissenschaft - 31.05.2016
Friedensgutachten 2016 - Präsentation und Diskussion
Dienstag, 7. Juni 2016, 18.00-20.00
Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom) Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)

Was Fluchtgeschehen und Flüchtlingspolitik mit Europa machen

Programm

Fluchtursachen im Fokus - Verantwortung übernehmen
Dr. Margret Johannsen, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)

Europas doppelte Verantwortung
Diskussion mit
Staatsminister Michael Roth, Auswärtiges Amt
Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und
PD Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Center for Conversion (BICC),
Moderation: Bettina Gaus, Journalistin, taz - die tageszeitung, Berlin

Eine Veranstaltung der Evangelische Akademie zu Berlin. Anmeldung online unter: www.eaberlin.de

Die Flüchtlingsthematik spaltet Europa und die deutsche Gesellschaft. Großer Hilfsbereitschaft und Solidarität stehen wachsende Fremdenfeindlichkeit und nationalistische Abschottung gegenüber. Ist der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts nur in guten Zeiten und nur für die Bürgerinnen und Bürger der EU da? Wir untersuchen die Defizite europäischer Einwanderungspolitik und die Gefährdungen für das Friedensprojekt Europa. Krieg und Bürgerkrieg, Repression und Terror, Staatsversagen und soziale Perspektivlosigkeit treiben Millionen Verzweifelte dazu, woanders eine bessere Zukunft zu suchen. Viele hatten zunächst in den Nachbarstaaten Zuflucht gefunden. Den gefährlichen Weg nach Europa wagen sie, weil ein Ende der Gewalt zu Hause nicht in Sicht ist, die Hilfsmittel der UNO gekürzt wurden und die Lebensverhältnisse in Europa Hoffnung verheißen. Wie kann Europa Humanität gewährleisten und seiner Mitverantwortung für die Fluchtursachen gerecht werden? Die Machtkämpfe in Syrien und im Irak haben sich zum größten Krieg der Gegenwart ausgeweitet. Teil des Konfliktgeschehens ist der Terror des selbsternannten Islamischen Staats (IS), entstanden auch als Reaktion auf westliche Hegemoniebestrebungen in der Region. Er inspiriert Gewalttäter in den europäischen Metropolen und verstärkt Misstrauen gegen muslimische Bürgerinnen und Bürger wie gegen Flüchtlinge. Wie können wir Terrorismus, Hass und Ausgrenzung wirksam entgegentreten? Auch in Europa destabilisieren aggressive Machtpolitik, Renationalisierung und transnationale Gewaltakteure die bestehende Staatenordnung. Militärische Einmischung und neues Wettrüsten drohen die internationalen Beziehungen zu vergiften. Wie umgehen mit autoritären Regimen, wie einen zivilen Konfliktaustrag sicherstellen? Weitere Informationen unter friedensgutachten.de

Friedensgutachten 2016

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